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Eine neue Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigt, dass sich ihre Haltung gegenüber Bitcoin grundlegend verändert hat. Nachdem sie nach dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022 noch das Ende von Bitcoin vorhergesagt hatte, erklärt die EZB nun, dass der Besitz von Bitcoin entscheidend sein könnte, um Armut zu vermeiden.

Es scheint, als würde sich die EZB darüber beschweren, dass sich die Menschen mit Bitcoin vor der Inflation verstecken, für die die Zentralbank verantwortlich ist. Zwar entsteht ein Großteil der Geldschöpfung durch Geschäftsbanken, die Kredite vergeben, doch letztendlich ist es die Aufgabe der EZB, die Inflation unter Kontrolle zu halten.
Nichtsdestotrotz hat die EZB seit der globalen Finanzkrise 2008 eine Geldpolitik verfolgt, die dazu führt, dass man investieren muss, um zu verhindern, dass das eigene Erspartes an Kaufkraft verliert. Schließlich ist es das offizielle Ziel der EZB, eine jährliche Inflation von 2 % zu erzeugen.
Nun sagt die EZB: „Wenn der Bitcoin-Kurs steigt, profitieren die Investoren auf Kosten derjenigen, die ihr Erspartes auf der Bank belassen haben.“
Man sollte jedoch nicht übertreiben und so tun, als wäre Bitcoin der einzige finanzielle Vermögenswert, den Menschen nutzen, um sich vor Inflation zu schützen. Das Gleiche könnte man über Gold und Aktien sagen.
Mit dem Hinweis, dass Aktien laut EZB einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Und das stimmt, denn Aktien sind „produzierende Vermögenswerte“, während Bitcoin nichts produziert.
Die EZB scheint zu argumentieren, dass Bitcoin der Gesellschaft nur schadet, weil die digitale Währung nichts produziert und es besser wäre, wenn die Menschen ihr Geld in Aktien investieren würden, da diese zumindest einen Mehrwert für die Gesellschaft bieten.
Dabei übersieht die EZB jedoch die „Schutzfunktion“, die nicht-produzierende Vermögenswerte wie Bitcoin und Gold haben. Wenn Aktien im Verhältnis zu den Gewinnen, die die zugrunde liegenden Unternehmen erwirtschaften, relativ teuer sind, suchen Anleger nach alternativen Vermögenswerten.
In solchen Momenten könnte man sagen, dass Bitcoin und Gold eine wertvolle Rolle im Finanzsystem spielen. Wenn Aktien überbewertet sind, bieten sie den Menschen eine alternative Möglichkeit, sich vor Inflation zu schützen.
Wenn das bloße Sparen von Geld uns ärmer macht, gibt es zweifellos eine Rolle für nicht-produzierende Vermögenswerte wie Bitcoin und Gold. Solange der Markt dieses Signal sendet und Anleger Bitcoin und Gold wählen, ist das schwer zu leugnen.
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