Die Europäische Zentralbank hat am Donnerstag zum sechsten Mal in Folge den Zinssatz unverändert bei 2 % belassen. Gleichzeitig warnte die EZB, dass der Krieg mit Iran die Erwartungen hinsichtlich Inflation und Wirtschaftswachstum „erheblich unsicherer“ macht.

Dieselbe Botschaft sendeten die Federal Reserve am Mittwoch sowie die Bank of England und die Bank of Japan zuvor am Donnerstag: Niemand wagt eine Bewegung.

Inflation steigt, Wachstum sinkt

Die EZB äußerte sich ungewöhnlich direkt zu den Risiken. Der Krieg schafft laut der Bank Aufwärtsrisiken für die Inflation und Abwärtsrisiken für das Wachstum, eine Kombination, die Ökonomen als Stagflation bezeichnen.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde bestätigte, dass die Inflationsrisiken gestiegen sind, während sich die wirtschaftlichen Aussichten verschlechtern. Eine höhere Inflation könnte ihrer Meinung nach durch steigende Inflationserwartungen, schnellere Lohnsteigerungen und Störungen in globalen Lieferketten verstärkt werden.

Neue Quartalsprognosen der EZB, die den Beginn des Konflikts bereits berücksichtigen, weisen auf einen schnelleren Anstieg der Inflation und ein langsameres Wirtschaftswachstum hin. In einem düstereren Szenario könnte eine anhaltende Störung der Öl- und Gasversorgung diesen Trend weiter verstärken, mit höherer Inflation und schwächerem Wachstum als derzeit erwartet.

Europa verletzlicher als die USA

Die Europäische Union warnte bereits, dass die Inflation im Jahr 2026 über 3 % liegen könnte, wenn der Ölpreis bei etwa 100 US-Dollar pro Barrel bleibt und die Gaspreise hoch bleiben. Einige Ökonomen sehen die Inflation sogar über 4 % steigen, wenn die Probleme anhalten.

Europa ist verletzlicher als die USA, da es wesentlich mehr Energie importieren muss. Die Gasversorgung steht zusätzlich unter Druck nach dem Raketenangriff auf das Ras Laffan-Komplex in Katar Anfang dieser Woche. Mit dem nahenden Sommer muss Europa große Mengen LNG einkaufen, um die Gasvorräte für den nächsten Winter aufzufüllen.

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