Der Krieg im Nahen Osten führt nicht nur zu steigenden Öl- und Gaspreisen, sondern trifft jetzt auch eine entscheidende Komponente unserer Nahrungskette: Düngemittel. Lieferengpässe treiben die Preise in die Höhe und führen zu Engpässen, insbesondere in Asien.

Experten warnen, dass sich dies letztendlich auch im Supermarkt bemerkbar machen wird. Die Frage ist nicht ob, sondern wann Verbraucher weltweit mehr für Lebensmittel bezahlen müssen.

Düngemittelpreise steigen durch Energiekrise rasant

Die Blockade der Straße von Hormus hat erhebliche Auswirkungen auf den Welthandel. Ein großer Teil der Düngemittelproduktion und -exporte verläuft über diese Route. Besonders Harnstoff, eines der wichtigsten Düngemittel, ist stark betroffen.

Gleichzeitig steigen die Energiepreise stark an. Dies ist entscheidend, da die Düngemittelproduktion stark von Erdgas abhängig ist. Im Nahen Osten ist diese Produktion normalerweise besonders günstig aufgrund niedriger Gaspreise. Da die Versorgung nun unter Druck steht, steigen die Kosten weltweit schnell an.

Die Auswirkungen sind sofort sichtbar. Der Preis für Harnstoff ist in kurzer Zeit um Dutzende Prozent gestiegen. Auch andere Düngemittel wie Ammoniak und Phosphate werden teurer und knapper.

Lebensmittelpreise folgen verzögert

Für Landwirte machen die Düngemittelkosten einen großen Teil ihrer Gesamtausgaben aus. Bei der Getreideproduktion können diese Kosten bis zu 30 bis 40 Prozent betragen. Steigen diese Kosten, wirken sie sich letztlich auf die Lebensmittelpreise aus.

Das passiert nicht sofort. Landwirte haben oft bereits Vorräte gekauft. Aber sobald neue Einkäufe zu höheren Preisen getätigt werden müssen, entsteht eine Kettenreaktion. Besonders in Asien ist dieser Effekt bereits spürbar. Dort kaufen Landwirte gerade in dieser Zeit ihre Düngemittel ein, wodurch sie direkt mit höheren Kosten konfrontiert werden.

In ärmeren Ländern führt das zu schwierigen Entscheidungen. Landwirte verwenden weniger Düngemittel, was zu geringeren Erträgen führt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit von Lebensmittelknappheit. Durch den internationalen Handel verbreitet sich diese Auswirkung letztlich weltweit.

Supermarktpreise und Inflation unter Druck

Auch in Europa scheint der Schlag unvermeidlich, auch wenn er später kommt. Deutsche Landwirte haben ihre Vorräte größtenteils bereits aufgefüllt. Doch später im Jahr könnte sich dies ändern, insbesondere wenn zusätzliche Düngung erforderlich ist.

Hinzu kommt, dass nicht nur Düngemittel teurer werden, sondern auch Treibstoff und Transport. Diese Kombination sorgt für zusätzlichen Druck auf die Lebensmittelpreise. Die Weizenpreise steigen weltweit bereits an.

In den USA sprechen landwirtschaftliche Organisationen sogar von einem möglichen Systemschock. Landwirte arbeiten bereits mit geringen Margen, sodass Preisanstiege stark durchschlagen. Wenn essenzielle Rohstoffe knapp werden, kann dies die Produktion direkt beeinträchtigen.

Die Auswirkungen werden letztlich bei den Verbrauchern sichtbar. Nicht heute, aber mit einer Verzögerung von einigen Monaten. Höhere Preise für Brot, Gemüse und Fleisch sind dann wahrscheinlich.

Die Dauer des Krieges spielt dabei eine Schlüsselrolle. Selbst wenn der Konflikt schnell abflaut, kann es lange dauern, bis Produktion und Handelsströme sich vollständig erholen.

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