OpenAI präsentiert Atlas als die Zukunft des Internets: einen smarten Browser, der Aufgaben für dich erledigt – von der Urlaubsplanung bis zur Verwaltung deiner Online-Konten. Fachleute mahnen jedoch zur Vorsicht. Die Technologie ist bequem, könnte aber auch gefährlich sein, insbesondere für deine persönlichen Daten und deine Krypto.
AI-Browser anfällig für Angriffe
Cybersecurity-Experten schlagen Alarm wegen OpenAIs neuem Browser ChatGPT Atlas. Laut Gesprächen, die das Nachrichtenportal Fortune mit mehreren Fachleuten führte, können Hacker den Browser manipulieren, um sensible Daten zu stehlen, Malware zu installieren oder sogar Aktionen im Namen der Nutzer auszuführen.
ChatGPT Atlas wurde am vergangenen Dienstag vorgestellt. Es handelt sich um einen KI-Browser von OpenAI, in den ChatGPT vollständig integriert ist. Statt einer klassischen Suchleiste bietet Atlas einen smarten Assistenten, der mitdenkt, Antworten gibt und eigenständig Websites besucht oder Aufgaben ausführt. Praktisch in der Nutzung – aber dadurch auch anfällig für Manipulation.
Die Gefahr liegt in der Leistungsfähigkeit des Browsers. Atlas bietet Funktionen wie einen ‚Browser‑Speicher‘ und einen ‚Agentenmodus‘, mit denen die KI selbstständig surfen und Aktionen ausführen kann. So erhält die KI Zugriff auf sensible Daten und Konten – und Missbrauch wird deutlich einfacher.
Dadurch ist der Browser anfällig für sogenannte ‚Prompt‑Injection‑Angriffe‘, so die Experten. Dabei handelt es sich um versteckte, bösartige Anweisungen, die auf Websites platziert werden. Für durchschnittliche Nutzer sind sie nicht sichtbar, können aber so formuliert sein, dass die KI beim Aufrufen der Seite automatisch Befehle ausführt, die der Nutzer gar nicht beabsichtigt.
Nutze Atlas nicht für deine Krypto
Für Krypto-Nutzer bedeutet das zusätzliche Risiken. Theoretisch könnten Angreifer über Prompt‑Injection Zugriff auf deine Wallet erlangen. Zwar sind bislang keine dokumentierten Fälle bekannt, doch die KI könnte unbeabsichtigt eine falsche Empfangsadresse kopieren – sodass du deine Krypto bei einer Transaktion an einen Angreifer schickst. Eine falsch eingefügte Adresse reicht, und dein Geld ist weg.
Um Verluste zu vermeiden, wird empfohlen, keine Krypto-Transaktionen über den Atlas-Browser durchzuführen. Für maximale Sicherheit solltest du die Nutzung vorerst am besten ganz vermeiden – bis die Sicherheitsprobleme behoben sind.
OpenAI räumt Risiken ein, nennt aber Gegenmaßnahmen
OpenAI hat auf die Bedenken reagiert. Chief Information Security Officer Dane Stuckey erläutert auf X, das Unternehmen habe umfassende Sicherheitstests durchgeführt, neue Erkennungssysteme und überlappende Sicherheitslagen implementiert und einen speziellen ‚Watch Mode‘ für sensible Websites hinzugefügt. Dennoch räumt er ein, dass Prompt‑Injection‑Angriffe vorerst ein „ungelöstes Sicherheitsproblem“ bleiben. Wer den Atlas-Browser nutzt, geht also weiterhin Risiken ein.
Panikreaktion an der Börse
Die Einführung von ChatGPT Atlas löste am Donnerstag Panik an der Börse aus. Aktionäre des Google-Mutterkonzerns Alphabet reagierten erschrocken auf die Nachricht – die Aktie verlor über vier Prozent, was rund 160 Milliarden Dollar an Marktwert vernichtete. Anleger fürchteten, Atlas könnte die dominante Position von Google Chrome ernsthaft bedrohen.
Diese Angst erwies sich jedoch als unbegründet. Unter der Haube läuft Atlas größtenteils auf Chrome-Technologie und ergänzt sie lediglich um eine KI‑Schicht. Entsprechend erholte sich die Alphabet-Aktie im Tagesverlauf wieder teilweise.
Sichere dir noch heute 10 € gratis und zahle keine Handelsgebühren auf deine ersten 10.000 €!
Nutze diese einmalige Chance mit Newsbit und Bitvavo, indem du jetzt über den Button unten ein Konto eröffnest. Zahle nur 10 € ein und erhalte sofort 10 € gratis. Außerdem kannst du 7 Tage lang gebührenfrei über deine ersten 10.000 € an Transaktionen handeln. Starte noch heute und profitiere direkt von der wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen!
Erstelle dein Konto und sichere dir deine 10 € gratis.
Verpasse nicht die Gelegenheit, sofort von der wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen zu profitieren!
Robinhood-Chef: KI handelt bald wie professionelle Trader
Robinhood rechnet damit, dass KI schon bald eigenständig handeln kann. Privatanleger erhielten damit Zugang zu professioneller Handelstechnologie und intelligenter Automatisierung.
KI vernichtet Jobs? Neue Studie belegt das Gegenteil
Hohe KI-Investitionen gehen mit mehr Beschäftigung und zusätzlichem Wachstum einher, zeigt eine Untersuchung von mehr als 21.500 Unternehmen.
USA heben KI-Beschränkungen für Anthropics Fable 5 auf
Die US-Regierung hebt die Exportbeschränkungen für Anthropics Fable-5-Modell auf, nachdem das Unternehmen Sicherheitsbedenken ausgeräumt hat.
Meist gelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
Wie viel XRP braucht man, um 2035 in Rente zu gehen?
Laut Analysten benötigst du diese Menge an XRP, um 2035 in den Ruhestand zu gehen. Die Antworten könnten überraschen.
