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Die erfolgreichen Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) Spot Exchange-Traded Funds (ETFs) des Vermögensverwalters BlackRock haben in Rekordzeit Milliarden angezogen. Nachdem der Rechtsstreit um Ripple (XRP) beigelegt wurde, scheint der Weg frei für einen dritten Krypto-ETF. Analysten zufolge könnte das große Auswirkungen auf den XRP-Kurs haben.
ETF-Spezialist Nate Geraci betont, dass das rechtliche Hindernis, das seit 2020 über XRP schwebte, vollständig verschwunden ist. Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde SEC hatte jahrelang bezweifelt, ob XRP als Wertpapier eingestuft werden sollte. Richterin Analisa Torres entschied jedoch, dass der Verkauf des Tokens auf Kryptobörsen nicht unter die Wertpapiergesetzgebung fällt.
Nach einem anfänglichen Berufungsverfahren haben sowohl Ripple als auch die SEC das Urteil akzeptiert. Das bedeutet, dass BlackRock laut Geraci jederzeit einen Antrag für einen iShares XRP ETF stellen kann. „Es wäre bemerkenswert, wenn sich BlackRock ausschließlich auf Bitcoin und Ethereum konzentrieren würde,“ sagt er. „Das würde implizieren, dass nur diese beiden Kryptowährungen Wert haben.“
Neben BlackRock haben auch andere Parteien Interesse gezeigt, darunter Grayscale, Bitwise und Franklin Templeton. Die SEC muss spätestens im vierten Quartal 2025 über ihre Anträge entscheiden.
BlackRock ist übrigens nicht die einzige Partei, die Interesse an einem XRP Spot ETF zeigt. Mehrere Vermögensverwalter haben bereits einen Antrag gestellt, darunter Grayscale, Bitwise und Franklin Templeton. Bald wird klar, ob diese Anträge genehmigt werden. Die SEC muss spätestens im vierten Quartal 2025 eine Entscheidung treffen.
Die Beteiligung von BlackRock könnte ein Wendepunkt für Ripple (XRP) sein. Der iShares Bitcoin ETF wurde in nur 33 Tagen zum größten Fonds seiner Kategorie aller Zeiten, mit 10 Milliarden Dollar verwaltetem Vermögen. Zum Vergleich: Der vorherige Rekord, im Besitz von JPMorgan’s Nasdaq Equity Premium Income ETF, stand bei 444 Tagen.
Auch der iShares Ethereum ETF brach Rekorde und erreichte dieselbe Meilenstein in 255 Tagen. Wenn BlackRock seinen Markennamen und Kapitalzufluss auch hinter XRP setzt, könnte das eine enorme Nachfragewelle auslösen. Dies könnte institutionelle Investoren erstmals in großem Umfang zu dem Token ziehen.
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