Der jahrelange Rechtsstreit zwischen Ripple und der amerikanischen Börsenaufsicht SEC ist offiziell vorbei. Beide Parteien haben ihre laufenden Berufungsverfahren zurückgezogen, womit ein endgültiges Ende einer juristischen Auseinandersetzung kommt, die seit 2020 die Krypto-Industrie in Atem hielt.
Ripples juristischer Kampf endet
Ripple (XRP) sah sich 2020 mit einer Klage der amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) konfrontiert, unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden Jay Clayton. Die Aufsichtsbehörde beschuldigte Ripple, illegal Wertpapiere verkauft zu haben, da XRP ohne Registrierung an Investoren verkauft worden sei.
Nach Jahren juristischer Verfahren urteilte ein Bundesgericht im Jahr 2023 teilweise zugunsten der SEC: Der Verkauf von XRP an institutionelle Parteien war im Widerspruch zum Wertpapiergesetz. Ripple erhielt eine Geldstrafe von 125 Millionen Dollar und ein dauerhaftes Verbot für ähnliche Verkaufspraktiken.
Beide Parteien legten daraufhin Berufung ein: Ripple gegen die verhängten Sanktionen, die SEC gegen ein früheres Urteil, in dem der Verkauf von XRP an Privatpersonen über Börsen nicht als Wertpapierverkauf eingestuft wurde.
Gestern haben Ripple und die SEC beschlossen, ihre Berufungsverfahren zurückzuziehen. Die Erklärung wurde beim Berufungsgericht des Second Circuit in New York eingereicht. Damit scheint ein endgültiger Punkt hinter den Fall gesetzt zu sein.
XRP-Kurs schießt nach Ripple-Abkommen in die Höhe
Stuart Alderoty, juristischer Direktor bei Ripple, bestätigte die Nachricht auf X und schrieb: „Dies ist das Ende eines langen Kampfes. Zeit, wieder Geschäfte zu machen.“
Direkt nach der Ankündigung stieg der Preis von XRP von 3,11 auf 3,25 Dollar. Über Nacht stieg der Kurs weiter und steht jetzt bei 3,35 Dollar, was einem Gewinn von fast 13 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht.
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