Die Europäische Union arbeitet hinter den Kulissen an Plänen, die die Aufsicht über Kryptounternehmen grundlegend verändern könnten. Aus Entwürfen geht hervor, dass Brüssel einen Kurswechsel erwägt, der weitreichende Folgen für Unternehmen in allen Mitgliedstaaten haben könnte.

EU-Kommission will der ESMA direkte Befugnisse geben

Laut internen Dokumenten, die Bloomberg eingesehen hat, will die EU-Kommission, dass die europäische Marktaufsicht, die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), künftig Kryptounternehmen in der EU selbst reguliert und zulässt. Brüssel würde die Aufsicht damit zentralisieren – statt sie bei den nationalen Behörden zu belassen.

Der Vorstoß ist bemerkenswert, denn nach den derzeitigen MiCA-Regeln (Markets in Crypto-Assets) müssen Kryptounternehmen nicht in jedem EU-Land separat eine Lizenz beantragen. Wird ein Unternehmen etwa in den Niederlanden zugelassen, darf es dank des ‚Passporting‘-Systems auch in anderen EU-Ländern wie Deutschland oder Frankreich aktiv sein. Nationale Aufseher wie De Nederlandsche Bank (DNB) oder die deutsche BaFin spielen daher bislang eine zentrale Rolle bei der Vergabe und Durchsetzung dieser Lizenzen – diese Rolle könnte sich nun jedoch ändern.

Unsicherheit über neue Regeln

Der Plan der EU-Kommission könnte weitreichende Folgen haben. Aufseher und Kryptounternehmen haben in den vergangenen Jahren viel Geld und Zeit in die Umsetzung der neuen MiCA-Regeln gesteckt. Sollte die ESMA die Aufsicht nun doch übernehmen, müssten viele Abläufe womöglich neu aufgesetzt werden. Das sorgt für zusätzliche Arbeit und neue Unsicherheit darüber, welche Regeln genau gelten.

Mehrere Aufsichtsbehörden befürchten Verzögerungen und Verwirrung – vor allem für kleinere Kryptounternehmen, die für Investitionen gerade auf Klarheit angewiesen sind.

Die Pläne der EU-Kommission befinden sich noch in der Entwurfsphase. Sie müssen noch vom Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten gebilligt werden. Diese Zustimmung kann Jahre dauern – insbesondere, wenn Mitgliedstaaten mit einem großen Finanzsektor ihre eigenen Aufsichtsbehörden nicht aus der Hand geben wollen.

Auch andere Märkte im Visier

Der Vorstoß ist Teil einer breiteren Strategie Brüssels, die Finanzaufsicht in der EU zu zentralisieren. Das ist heikel für Mitgliedstaaten, die ihre nationalen Kompetenzen bewahren wollen.

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass die Europäische Kommission an einer breiteren Reform der Aufsicht über die Finanzmärkte arbeitet. Betroffen wäre nicht nur der Krypto-Sektor, sondern auch zentrale Glieder der Handelsinfrastruktur wie Clearingstellen und Verwahrstellen für Anlagen.

Schon deine 15 XRP als Willkomensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Bitvavo bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion gilt für eine Woche.

Eröffne bis einschließlich 11. Januar 2026 ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Bitcoin Depot muss 1,9 Millionen zahlen nach Betrug mit Geldautomaten

Bitcoin Depot muss 1,9 Millionen zahlen nach Betrug mit Geldautomaten

Bitcoin Depot muss 1,9 Millionen zahlen nach Betrug mit Geldautomaten
Ghana führt klare Regeln für Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte ein
Amerikanische Staatsverschuldung erreicht neues Rekordniveau: Welche schmerzhaften Folgen drohen?
Mehr Regulierung news

Meist gelesen

Elon Musks Grok sagt den XRP-Kurs für Januar 2026 voraus
KI sagt XRP-Kurs für 2035 voraus: Selbst im schlimmsten Fall positiv
DeepSeek AI prognostiziert XRP-Kurs bis Ende 2026
Newsbit
Im Store anzeigen
Siehe