Institutionelle Investoren zeigen großes Vertrauen in Ethereum (ETH). Immer mehr Unternehmen nehmen die Kryptowährung in ihre Bilanzen auf, während auch die Spot-ETFs, die Ethereum halten, rasant an Popularität gewinnen. Zusammen führen sie zu einem bemerkenswerten Meilenstein.
Institutioneller ETH-Besitz erreicht neuen Höchststand
Erstmals in der Geschichte befindet sich mehr als zehn Prozent des gesamten Ethereum-Angebots in den Händen institutioneller Akteure. Zusammen halten börsennotierte Unternehmen und Spot Exchange-Traded Funds (ETFs) derzeit 12,48 Millionen ETH. Das entspricht 10,31 Prozent des gesamten zirkulierenden Angebots.
Analysten vermuten zudem, dass ein großer Teil der Zuflüsse in Ethereum-ETFs von institutionellen Investoren stammt. Für sie bieten diese Fonds einen einfachen, regulierten Zugang zu Krypto, ohne digitale Vermögenswerte selbst verwalten zu müssen. Privatanleger investieren dagegen häufig über Krypto-Börsen. Der genaue Anteil institutionellen Kapitals in den ETFs ist jedoch unbekannt.
Daten von ETHTreasuries zeigen, dass insgesamt 67 börsennotierte Unternehmen 5,66 Millionen ETH halten. Das entspricht 4,68 Prozent des zirkulierenden Angebots und entspricht bei einem Kurs von rund 4.500 US-Dollar einem Gesamtwert von 25,87 Milliarden US-Dollar. Mit weitem Abstand größter öffentlicher Halter ist BitMine. Mit einem Bestand von 2,83 Millionen Ethereum hält das Unternehmen allein rund 2,3 Prozent aller ETH im Umlauf.
Ethereum-ETFs verzeichnen starke Zuflüsse
Die Beliebtheit von Ethereum-Spot-ETFs hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Im August wurde ein Rekordzufluss von 3,9 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Auch der Oktober beginnt vielversprechend: Laut Daten von Farside verzeichneten die letzten sechs Handelstage durchweg Nettozuflüsse. Insgesamt flossen in diesem Zeitraum 1,47 Milliarden US-Dollar zu. Das BlackRock-Fonds, der iShares Ethereum Trust, bleibt das beliebteste. Der ETF verwaltet Vermögen in Höhe von 18,5 Milliarden US-Dollar.
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