Ethereum (ETH) hat seit 2021 Schwierigkeiten, Bitcoin (BTC) einzuholen. Das ETH/BTC-Diagramm zeigt noch keine Anzeichen für eine Trendwende. Seit dem Höchststand hat Ethereum fast 60 % seines Wertes im Vergleich zu Bitcoin verloren, was nicht nur ein Problem für ETH, sondern auch für andere Altcoins darstellt. Analysten sind sich uneinig, ob eine Erholung in Sicht ist.

Oben: ETH/BTC bleibt in einem Abwärtstrend
Ethereum bleibt hinter Bitcoin zurück
Seit Dezember 2021 bewegt sich Ethereum in einem Abwärtskanal im Vergleich zu Bitcoin. Dieses Muster aus tieferen Spitzen und Tälern deutet auf einen anhaltenden Bärenmarkt hin. Derzeit liegt der ETH/BTC-Kurs bei etwa 0,035 BTC, was bedeutet, dass 1 ETH 0,035 BTC entspricht.
Im November erreichte das Diagramm einen Tiefpunkt von 0,032 BTC, ein Niveau, das weiterhin entscheidend bleibt. Wenn dieses durchbrochen wird, könnte der Kurs weiter auf 0,026 BTC sinken, was einen weiteren Verlust von 25 % bedeuten würde. Es gibt jedoch auch positive Signale: Technische Indikatoren wie der RSI und MACD deuten darauf hin, dass eine Trendwende möglich ist. Ein Durchbruch über 0,040 BTC, das jüngste Widerstandsniveau, würde eine bullische Bestätigung liefern.
Bitcoin-Dominanz erreicht Höchststand, aber Korrektur möglich

(Oben: BTC-Dominanz scheint ihren Höhepunkt erreicht zu haben)
Das Bitcoin Dominance Ratio (BTCD), das den Marktanteil von Bitcoin am gesamten Kryptomarkt darstellt, scheint bei rund 61 % einen Höchststand erreicht zu haben. Nach anderthalb Jahren des Wachstums deuten technische Analysen nun auf eine mögliche Korrektur auf 51 % hin. Derzeit liegt die Dominanz bei 58 %.
Ein Rückgang der BTC-Dominanz könnte Ethereum und anderen Altcoins die Möglichkeit bieten, sich zu erholen. Dies würde den Weg für ein sogenanntes „Altseason“ freimachen, eine Phase, in der Altcoins erheblich an Wert gewinnen. Ein solches Szenario wird von vielen Investoren mit Spannung erwartet. Für den Moment bleibt abzuwarten, ob Ethereum aus seinem aktuellen Abwärtstrend ausbricht und die BTC-Dominanz weiter abnimmt.
Fazit: Warten auf einen Wendepunkt
Solange Ethereum nicht aus seinem Bärenmarkt ausbricht, bleibt es für Altcoins schwierig, gegenüber Bitcoin Boden gutzumachen. Ein Durchbruch über wichtige Widerstandsniveaus wie 0,040 BTC, kombiniert mit einem Rückgang der BTC-Dominanz, könnte einen positiven Wendepunkt für den Kryptowährungsmarkt darstellen. Dies könnte den Beginn eines neuen Altseasons markieren.
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