Der Kryptomarkt hat in den letzten Tagen Schlag auf Schlag einstecken müssen. Eines der am stärksten betroffenen Projekte ist Ethereum (ETH). Die digitale Währung wurde nicht verschont und verzeichnet ein Minus von fast 18 % innerhalb der letzten 24 Stunden. Unter ETH-Investoren macht sich Panik breit: Viele fürchten laut Analyst Benjamin Cowen, dass ein Rückgang in Richtung 1.000 US-Dollar nicht ausgeschlossen ist. Was ist nun zu erwarten?
Pessimismus am Aktienmarkt strahlt auf Krypto ab
Cowen befürchtet, dass die anhaltend schwache Performance der Aktienmärkte auch auf Ethereum übergreifen könnte. Er äußert sich dazu wie folgt:
„Ich frage mich, was passiert, wenn der S&P 500 bis Mitte April schwach bleibt. Schon im Februar und März haben wir wegen auslaufender Optionen Kursdruck prognostiziert – und der trat auch ein. Aber es könnte sein, dass diese Schwächephase länger anhält.“
Laut Cowen spielen mehrere Faktoren eine Rolle – etwa die Unsicherheit über mögliche Importzölle von Donald Trump und eine Reihe anstehender makroökonomischer Daten. Dazu zählen Inflationszahlen, Arbeitsmarktdaten und Zinsentscheidungen – allesamt Elemente, die direkte Auswirkungen auf die Marktdynamik haben können. Enttäuschende Ergebnisse könnten starke Kursverluste nach sich ziehen.
Zunahme von Long-Positionen macht Hoffnung
Es gibt jedoch auch Anzeichen der Hoffnung. Viele Anleger sehen die gesunkenen Kurse am Derivatemarkt als Kaufgelegenheit. Daten der Analyseplattform CoinGlass zeigen, dass inzwischen mehr als 52 % der Trader auf einen Anstieg spekulieren und die sogenannte Funding Rate leicht positiv geworden ist. Das könnte auf einen Wendepunkt hindeuten: Möglicherweise befindet sich die Panik auf ihrem Höhepunkt und eine Trendwende steht bevor.
Auch der langfristige Optimismus zeigt sich in den Aktionen eines bestimmten Whales. Dieser Großinvestor setzte ganze 47 Millionen US-Dollar auf einen Anstieg von Ethereum – mittels einer Long-Position mit dem 20-fachen Hebel.
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