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Ethereum (ETH) zeigt in den letzten Wochen bemerkenswert starke Signale. Während der Ethereum-Kurs noch deutlich unter dem alten Höchststand notiert, weisen mehrere Indikatoren darauf hin, dass das Netzwerk fundamental stärker ist, als es der Preis vermuten lässt.
Aktuell gibt es drei deutliche Signale, die darauf hindeuten, dass Ethereum möglicherweise unterbewertet ist.
Das erste und vielleicht wichtigste Signal kommt von der Blockchain selbst. Am 12. April verarbeitete Ethereum nicht weniger als 3,62 Millionen Transaktionen an einem Tag. Das ist ein neuer Rekord und das erste Mal, dass das Netzwerk die Grenze von 3 Millionen täglichen Transaktionen überschreitet.
Das ist wichtig, denn es zeigt, dass die Nutzung von Ethereum nicht zurückgeht, sondern weiter wächst.
Dieser Trend ist schon länger sichtbar:
All das deutet darauf hin, dass die zugrunde liegende Nachfrage nach dem Netzwerk robust bleibt.
Das zweite bullishe Signal ist die auffällige Kluft zwischen der Netznutzung und dem Preis. Ethereum notiert weiterhin über 50 Prozent unter seinem Allzeithoch, während das Netzwerk gerade Rekordaktivität zeigt.
Das ist ein interessanter Gegensatz. Normalerweise nähern sich Preis und fundamentale Aktivität langfristig an. Wenn Nutzung und Adoption steigen, der Kurs aber zurückbleibt, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass der Markt die Stärke des Netzwerks noch nicht vollständig widerspiegelt.
Der Kern dieses Arguments ist einfach: Die Fundamentaldaten sind vorhanden, aber der Preis hinkt noch hinterher.
Neben den On-Chain-Daten weisen auch mehrere technische Indikatoren auf positive Entwicklungen hin.
Marktanalyst Crypto Patel verweist auf die sogenannte Ethereum Rainbow Chart, ein Langzeitmodell, das Bewertungszonen aufzeigt. Laut dieser Interpretation befindet sich Ethereum derzeit in einer Zone, die historisch als günstig angesehen wurde.
Darüber hinaus zieht ein zweites technisches Signal viel Aufmerksamkeit auf sich: ein bestätigtes bullishes MACD-Cross auf Wochenbasis. Diese Momentumanzeige ging in früheren Fällen laut Analyse oft erheblichen Kursanstiegen voraus.
Die beiden vorherigen vergleichbaren Signale gingen angeblich den folgenden Rallyes voraus:
Natürlich bedeutet das nicht, dass ein solcher Anstieg jetzt garantiert folgt, aber es zeigt, warum einige Analysten dies als ernsthaft bullishes Signal betrachten.
Trotz dieser drei positiven Signale ist nicht alles automatisch gelöst. Der Ethereum-Kurs bleibt weiterhin vom breiteren makroökonomischen Umfeld abhängig. Faktoren wie Zinssätze, geopolitische Spannungen, Ölpreise und das allgemeine Marktsentiment können eine starke fundamentale Ausgangslage weiterhin verzögern.
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