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Wenn man dem Bloomberg ETF-Analysten James Seyffart Glauben schenken darf, hat die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) Ethereum indirekt als Rohstoff anerkannt, als sie die Ethereum Futures ETFs genehmigte. Basierend darauf sollte es wenig geben, was die Genehmigung von Spot Ethereum ETFs verhindern könnte.
Wird der Ethereum-Kurs dann nach dem Bitcoin-Kurs explodieren aufgrund dieser Entwicklung?
Während eines Webinars für zahlende Nutzer von CryptoQuant am 4. Januar teilte Seyffart mit, dass die Genehmigung der Ethereum Futures ETFs im Oktober 2023 bedeutet, dass die SEC das Projekt von Vitalik Buterin als (digitalen) Rohstoff ansieht.
„Die CFTC bezeichnet Ethereum eindeutig als Rohstoff. Sie nennen es keine Wertpapiere. […] Die SEC hat Ethereum Futures ETFs genehmigt. Nochmals, Gary Gensler wird nicht spezifisch angeben, ob Ethereum als Wertpapier oder Rohstoff qualifiziert, aber in ihren Handlungen, durch die Genehmigung der Ethereum Futures ETF, sagen sie implizit, dass es ein Rohstoff ist“, so Seyffart.
Das würde laut ihm bedeuten, dass ein Spot Ethereum ETF näher ist, als man denkt. Das Wort „Spot“ kommt übrigens vom „on the spot“ Handel, wo man das Asset direkt von jemandem übernimmt im Austausch gegen ein anderes Asset. Bei einem Future übergibt man die Assets nicht sofort.
Laut Seyffart würde die SEC nicht nur gegen die Krypto-Industrie vorgehen, wenn sie einen Spot Ethereum ETF ablehnen, sondern sie würden sich auch gegen ihre Schwester-Behörde, die CFTC, stellen. Deshalb könnten wir noch in diesem Jahr einen Spot Ethereum ETF bekommen.
Der Verlust der SEC begann im Jahr 2023 mit der Niederlage gegen Grayscale, die wegen der Ablehnung, ihr Bitcoin-Fonds in einen Spot Bitcoin ETF umzuwandeln, Klage einreichten. Nach dem Verlust dieses Rechtsstreits ging es plötzlich schnell mit den Entwicklungen rund um die Spot Bitcoin ETFs und jetzt scheint die Einführung sehr nahe zu sein.
James Seyffart weist auch auf einen Rechtsstreit hin, den die SEC gegen den Spikes Index verlor, einen Index, der sich hauptsächlich auf die Volatilität in Aktien stützt. Die SEC versuchte, dieses Anlageprodukt als einen Securities Futures Index zu kennzeichnen, während der Richter der Meinung war, dass es sich nicht um Wertpapiere handelte.
So konnte der Spikes Index schwere Steuern und andere Verpflichtungen, die an die Kennzeichnung als Wertpapier geknüpft sind, umgehen.
Das macht laut Seyffart deutlich, wie wichtig die Klassifizierung eines Assets ist.
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