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Der Kryptomarkt hat in den vergangenen Tagen kräftig zugelegt. Nicht nur steigen die Kurse von Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) deutlich, auch am US-Markt für Spot-Exchange-Traded Funds (ETFs) ist der Optimismus klar spürbar. Sowohl Bitcoin- als auch Ethereum-Fonds verzeichneten am Donnerstag erneut beträchtliche Kapitalzuflüsse.
Am Donnerstag flossen laut Daten von Farside ganze 627,2 Millionen Dollar in Bitcoin-ETFs und 307,1 Millionen Dollar in Ethereum-ETFs. Damit bleiben Spot-Fonds bei Anlegern äußerst gefragt.
Den größten Beitrag lieferte erneut BlackRock. Der iShares Bitcoin Trust verzeichnete Zuflüsse von 466,5 Millionen Dollar. Auch bei Ethereum gab der Wall-Street-Riese den Ton an, mit 177,1 Millionen Dollar an Zuflüssen in den iShares Ethereum Trust.
Im Wochenverlauf belaufen sich die gesamten Nettozuflüsse bei Bitcoin-ETFs damit auf 2,25 Milliarden Dollar. Für Ethereum liegt der Wert derzeit bei 1,06 Milliarden Dollar.
Der BTC-Kurs profitiert deutlich von der guten Stimmung. In den vergangenen sieben Tagen stieg der Preis um 9,4 Prozent, aktuell notiert Bitcoin bei rund 120.000 Dollar. Damit rückt das im August erreichte Allzeithoch von fast 124.500 Dollar in greifbare Nähe.
Auch Ethereum verzeichnet eine starke Woche. Der ETH-Kurs legte im gleichen Zeitraum um 13,6 Prozent zu. Damit rückt auch das Rekordhoch von fast 4.950 Dollar in Reichweite.
Während die aktuellen Krypto-ETFs erneut starke Ergebnisse liefern, bleibt die Genehmigung für Altcoins, die noch keinen eigenen Spot-Fonds haben, weiter abzuwarten. Der Beschluss der Securities and Exchange Commission (SEC), alle laufenden 19b-4-Anträge für Altcoin-ETFs – darunter jene für Ripple (XRP), Cardano (ADA) und Solana (SOL) – zurückzuziehen, sorgt für viel Verwirrung.
Das ist jedoch kein schlechtes Zeichen. Die SEC hat neue Standardregeln eingeführt, die den Antragsprozess vereinfachen sollen. Bislang mussten Anbieter für jeden neuen Fonds ein separates 19b-4-Formular einreichen, verbunden mit einer langen gesetzlichen Prüfungsfrist von bis zu 240 Tagen. Unter den neuen Regeln ändert sich das: Erfüllt ein ETF die Standardkriterien, kann der Fonds ohne lange Wartezeiten direkt gelistet werden.
Viele Kryptoanleger rechnen weiterhin mit der Einführung neuer Krypto-ETFs noch in diesem Jahr. Laut Experte James Seyffart liegt die Wahrscheinlichkeit, dass 2025 Spot-Fonds unter anderem für XRP und Litecoin (LTC) genehmigt werden, bei stattlichen 95 Prozent.
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