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Eric Trump hat scharf auf die Berichterstattung über American Bitcoin reagiert, das börsennotierte Bitcoin-Unternehmen, dessen Mitbegründer er ist. In einem Beitrag auf X bezeichnete er die Kritik an dem Unternehmen als „politisch motivierte Propaganda“ und stellte zudem die Unabhängigkeit von Forbes in Frage.
Auslöser war ein kritischer Artikel, in dem American Bitcoin als Arbitrage-Spiel dargestellt wurde, das vor allem auf MAGA-gesinnte Anleger abzielt. Laut Trump sei diese Darstellung irreführend und politisch motiviert.
In seiner Reaktion wies Eric Trump auf die Eigentumsverhältnisse bei Forbes hin. Das Wirtschaftsmagazin befindet sich im Besitz der in Hongkong ansässigen Integrated Whale Media Investments. Laut Trump hat sich Forbes seit dieser Übernahme in eine politische Waffe verwandelt.
Er forderte Anleger auf, genauer auf die Quelle ihrer Informationen zu achten. Dabei verwies er auch auf frühere kritische Berichterstattungen von Forbes über seine Spendenaktion für das St. Jude Children’s Research Hospital.
Trump verteidigte American Bitcoin, indem er auf das schnelle Wachstum des Unternehmens hinwies. Seinen Angaben zufolge existierte American Bitcoin vor etwas mehr als einem Jahr noch nicht, ist mittlerweile aber an der Nasdaq notiert und besitzt über 7.000 Bitcoin (BTC).
Dieser Bestand wäre basierend auf dem aktuellen Bitcoin-Kurs etwa 539 Millionen Dollar wert. Damit gehört American Bitcoin laut Trump zu den größten börsennotierten Unternehmen mit einer Bitcoin-Reserve.
Er betonte, das Unternehmen sei in der Rangliste der großen institutionellen Bitcoin-Besitzer schneller aufgestiegen als fast jeder andere Akteur in der Branche. Außerdem betone er, dass American Bitcoin weiterhin täglich Bitcoin schürft und weiter expandiert.
Dennoch gibt es ernsthafte Fragen zum Unternehmen. Laut dem kritischen Bericht hat American Bitcoin seit dem Börsengang im September etwa 500 Millionen Dollar an Aktionärswerten vernichtet.
Gleichzeitig soll das persönliche Vermögen von Eric Trump von 190 Millionen auf 280 Millionen Dollar gestiegen sein. Diese Diskrepanz zwischen der Aktienperformance und dem Vermögenszuwachs des Mitgründers sorgt für Diskussionen.
Auch die Kostenstruktur steht unter Beobachtung. Trump soll American Bitcoin als Unternehmen dargestellt haben, das Bitcoin für rund 57.000 Dollar pro Coin minen kann, obwohl Bitcoin damals um die 116.000 Dollar gehandelt wurde. Doch laut dem Bericht lagen die tatsächlichen Kosten, einschließlich Maschinen, Marketing und Kapital, näher bei 92.000 Dollar pro Bitcoin.
Diese höheren Kosten machen das Geschäftsmodell anfälliger. Solange Bitcoin deutlich über den Produktionskosten notiert, kann das Mining profitabel sein. Sinkt der Kurs jedoch, schwinden die Margen schnell.
Das scheint sich sich auch im Aktienkurs widerzuspiegeln. Die Aktie von ABTC ist seit ihrem Debüt an der Wall Street um etwa 85 Prozent gefallen. Damit bleibt die Kursentwicklung deutlich hinter dem optimistischen Narrativ um die Bitcoin-Reserve des Unternehmens zurück.
Bemerkenswerterweise bleiben einige Analysten positiv gestimmt. Roth Capital und H.C. Wainwright begannen beide mit einer Kaufempfehlung für ABTC und setzen ein Kursziel von 4 Dollar.
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