Lange Zeit war es ruhig um Elon Musk und Krypto, doch in einer kürzlichen Folge von The Joe Rogan Experience äußerte sich der Unternehmer erneut kritisch zu Memecoins. Während der Tesla- und SpaceX-Gründer in der Vergangenheit positiv über Tokens wie Dogecoin (DOGE) sprach, war sein Ton diesmal deutlich kritischer.
Memecoins: Ein Spiel mit Risiken
Musk warnt, dass Investieren in Memecoins wie eine Achterbahnfahrt ist: Man kann hohe Gewinne erzielen, aber genauso leicht alles verlieren. Viele Händler lassen sich von der „Greater Fool Theory“ mitreißen – der Idee, etwas zu kaufen, in der Hoffnung, dass jemand anderes es später zu einem höheren Preis übernimmt.
Laut Musk gleicht es einem Spiel Stuhlkreis: Solange die Musik spielt, laufen die Leute weiter, aber letztlich bleibt immer jemand ohne Stuhl zurück – und diese Person verliert ihr Geld.
Joe Rogan teilte Musks Besorgnis und nannte den Hype um digitale Währungen „Wahnsinn“. Er fragte sich laut, warum so viele Menschen ihr hart verdientes Geld in Kryptowährungen investieren, die keinen fundamentalen Wert haben.
Ist die Memecoin-Blase geplatzt?
Musks Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Memecoin-Hype einen schweren Rückschlag erlitten hat. In den letzten Monaten wurden zahlreiche Memecoins rasch auf der Solana (SOL)-Blockchain lanciert, teilweise dank Plattformen wie Pump.fun, auf denen jeder mit wenigen Klicks eine neue Memecoin erstellen konnte.
Selbst die offizielle Memecoin des US-Präsidenten, TRUMP, wurde auf Solana entwickelt. Doch nach einer Reihe von Betrügereien, wie dem Libra-Token, bei dem sogar der argentinische Präsident involviert war, beginnt die Realität bei vielen Investoren anzukommen: Die meisten dieser Projekte bringen kaum Mehrwert.
Die Folgen sind deutlich: Der Kurs von Solana erreichte kürzlich ein neues Allzeithoch (ATH) von über 293 $, ist aber mittlerweile um mehr als 50 % gefallen und schwankt bei etwa 143 $. Es scheint, als würde der Markt langsam begreifen, dass wilde Spekulationen nicht unbegrenzt weitergehen können.
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