Das Nationale Bitcoin-Büro (NBK) von El Salvador sagt, dass bereits Hunderte von Anträgen für das neue Freedom Visa-Programm eingegangen sind, für das Interessierte 1 Million Dollar zahlen müssen. Unter diesen Anträgen befinden sich auch schon Dutzende tatsächliche Anmeldungen, die sowohl online als auch physisch eingegangen sind.
„Auf der Grundlage des derzeitigen Interessenniveaus erwarten wir, dass das Programm bis Ende 2023 ausverkauft sein wird“, so das NBK von El Salvador.
Kritik am Visum von El Salvador
Nicht jeder ist jedoch positiv gestimmt über das neue Visum von El Salvador.
Laut Alistair Milne ist es überhaupt nicht wettbewerbsfähig mit anderen Ländern. Man kann in anderen Ländern für viel weniger Geld einen Pass bekommen.
Aber damit ist das Nationale Bitcoin-Büro von El Salvador natürlich nicht einverstanden. Ihrer Meinung nach ist der Preis sogar sehr fair.
„Wenn es ein Problem mit dem Preis gibt, dann ist er zu niedrig. Obwohl es viele andere Möglichkeiten gibt, Pässe in der Welt zu bekommen, gibt es nur ein Bitcoin-Land“, so der Vertreter von El Salvador.
Natürlich hat er einen Punkt, aber es besteht immer die Gefahr, dass Präsident Nayib Bukele verschwindet und das Ruder herumreißt.
Bitcoiner sind begeistert
Trotz der Kritik am Visum wegen des hohen Preises scheinen viele Bitcoiner vom Freedom Visa von El Salvador begeistert zu sein.
Dass El Salvador möglicherweise ein attraktiver Standort für die Gründung von Unternehmen ist, ergibt sich auch aus der neuen Steuergesetzgebung. Präsident Nayib Bukele erkannte nicht nur Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel an, sondern schaffte auch alle Steuern auf Kapitalgewinne UND für Tech- und Krypto-Unternehmen ab.
So ist El Salvador ein Land, in dem Unternehmer im Prinzip frei arbeiten können, ohne durch schwere Steuern belastet zu werden. Theoretisch könnte dies dazu führen, dass viele Investitionen nach El Salvador fließen und das Land in den kommenden Jahren tatsächlich Fortschritte machen kann.
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