Der Bitcoin-Kurs ist stark eingebrochen, was nicht ohne Folgen bleibt. Nach einem Rückgang von etwa fünfzig Prozent seit dem Höchststand im Oktober sind weltweit mehr als zweitausend Milliarden Dollar an Kryptowerten verloren gegangen.

Dieser Einbruch bringt die Debatte darüber auf den Punkt, ob Krypto in amerikanische Pensionsfonds wie 401(k)-Pläne gehört, die gerade für Stabilität und Sicherheit gedacht sind.

In den Vereinigten Staaten sparen Millionen Menschen über ein 401(k)-Konto für ihre Rente. Es handelt sich um einen Markt von über zwölf Billionen Dollar. Gerade deshalb blicken Aufsichtsbehörden, Politiker und Fondsmanager misstrauisch auf den jüngsten Krypto-Crash und auf die Risiken digitaler Vermögenswerte in Pensionsportfolios.

Bitcoin-Kurs unter Druck: Pensionsrisiken im Fokus

Laut Kritikern ist die Volatilität von Krypto unvereinbar mit dem Rentensparen. Lee Reiners, vom Duke Financial Economics Center, betont, dass Pensionsfonds nicht für Spekulation gedacht sind. Er hebt hervor, dass Angestellte zwar selbst entscheiden können, in Krypto zu investieren, ein 401(k) jedoch darauf abzielt, ein stabiles Einkommen für den langen Zeitraum zu sichern.

Reiners weist zudem darauf hin, dass viele Pensionsfonds bereits indirekt Krypto ausgesetzt sind. Große börsennotierte Unternehmen wie Coinbase sind in breiten Aktienindizes enthalten.

Seiner Ansicht nach ist dieses Risiko mehr als ausreichend. Direkte Investitionen in Krypto oder Krypto-ETFs könnten Arbeitgeber rechtlich angreifbar machen, da Angestellte sie bei großen Verlusten verklagen könnten.

Trump und die SEC öffnen die Tür

Der Zeitpunkt des Absturzes ist bemerkenswert. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die Erlaubnis erteilt, alternative Anlagen in Rentenplänen zuzulassen. Dazu gehören auch Kryptowährungen. Auch SEC-Vorsitzender Paul Atkins erklärte kürzlich, dass die Zeit reif sei, den Pensionsmarkt für Krypto zu öffnen.

Doch gerade jetzt, da der Markt so stark eingebrochen ist, scheint diese Ambition unter Druck zu geraten. Pensionsverwalter sind gesetzlich verpflichtet, vorsichtig zu handeln. Die jüngsten Kursbewegungen erschweren es, Krypto als verantwortungsvolles Rentenprodukt zu rechtfertigen.

„Krypto ist zu unbeständig für Renten“

Das Kernproblem bleibt laut vielen Experten die extreme Volatilität des Marktes. Traditionelle Anlagen wie der S&P 500 zeigen zwar auch erhebliche Schwankungen, aber meist nur in Ausnahme-Krisen. Zudem greift dann oft die Regierung ein, und es existieren klare Schutzmechanismen.

Bei Krypto fehlt dieser Schutz weitgehend. Kurse können sich innerhalb von Tagen oder sogar Stunden um Dutzende Prozentpunkte bewegen, ohne dass eine zentrale Instanz den Markt stabilisiert. Das macht es laut Kritikern ungeeignet für Geld, das für ein ganzes Leben aufgebaut werden soll.

Es gibt jedoch auch Befürworter

Nicht jeder stimmt dem zu. Einige Parteien betonen, dass Krypto gerade langfristig betrachtet werden sollte. BlockTrust IRA, eine Plattform, die Rentenanlagen mit algorithmischen Strategien kombiniert, war kürzlich von dem scharfen Rückgang überrascht. Dennoch hält das Unternehmen an einer langfristigen Perspektive fest.

Laut Technischem Direktor Maximilian Pace sollte man Krypto nicht wie ein Daytrader, sondern wie ein Risikokapitalgeber betrachten. Über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren wären Risiken besser beherrschbar, insbesondere mit aktiven Strategien anstatt einfachem Halten.

Blockchain als Fundament für ein neues Rentensystem?

Ein anderer Ansatz kommt von Franklin Templeton. Dort richtet man den Blick weniger auf einzelne Kryptowährungen und mehr auf die zugrunde liegende Technologie. Laut Robert Crossley könnte die Blockchain dazu beitragen, das fragmentierte Rentensystem zu modernisieren.

Durch die Tokenisierung und Verwaltung von Vermögenswerten über digitale Wallets könnten Sparer mehr Überblick und Kontrolle erhalten. In einem solchen Modell kann ein komplettes Rentenplan aus programmierbaren digitalen Vermögenswerten bestehen. Das erfordert jedoch klare Regeln, könnte aber die Branche grundlegend verändern.

Ob Krypto selbst einen festen Platz in amerikanischen Pensionsfonds erhält, bleibt vorerst ungewiss. Klar ist jedoch, dass der jüngste Crash die Debatte neu entfacht hat und dass Pensionsverwalter vor schwierigen Entscheidungen stehen, da der Bitcoin-Kurs so unbeständig bleibt.

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