Die Depository Trust and Clearing Corporation (DTCC), ein wichtiger Finanzakteur in den Vereinigten Staaten, behauptet, dass Bitcoin und Krypto-ETFs nicht als Sicherheiten für Darlehen dienen können. In einer neuen Ankündigung gab die DTCC bekannt, dass auf „digitale Vermögenswerte basierende ETFs“ mit einem „Abschlag“ von 100 Prozent rechnen müssen.
Das ist schlechte Nachrichten für Bitcoin, aber warum eigentlich?
Schlechte Nachrichten für Bitcoin
Das bedeutet faktisch, dass Unternehmen kein Geld über die DTCC leihen können, indem sie Bitcoin als Sicherheit für das Darlehen verwenden. Dadurch schränkt die DTCC die Möglichkeiten von Unternehmen oder anderen Parteien ein, die Geld leihen möchten, basierend auf ihrem Bitcoin.
Theoretisch macht dies Bitcoin auch weniger wertvoll, da es nicht mehr möglich ist, über die digitale Währung zusätzliches Kapital aufzubringen.
In den letzten Wochen lief es bereits nicht gut für Bitcoin, weshalb diese Ankündigung der DTCC nicht gerade zum richtigen Zeitpunkt kommt.
Es handelt sich laut K.O Kryptowaluty um einen ziemlich spezifischen Teil des Marktes. Das bedeutet nicht, dass Bitcoin als Sicherheit jetzt in den Vereinigten Staaten komplett unmöglich ist.
Es scheint eher um kurzfristige Darlehen zu gehen, was angesichts der Volatilität von Bitcoin logisch ist. Andererseits könnte man argumentieren, dass es immer noch seltsam ist, Bitcoin auszuschließen, weil man auch die „Sicherheitsanforderungen“ extrem hoch ansetzen könnte.
Zum Beispiel indem man 500 Prozent des Darlehens mit Bitcoin deckt.
Kommt die Bullenmarkt noch zurück?
Zum Zeitpunkt des Schreibens befindet sich Bitcoin seit dem Erreichen des Allzeithochs am 14. März in einer schwächeren Phase. Die große Frage ist natürlich, ob die Chance besteht, dass der Bullenmarkt zurückkehrt.
Diese Woche könnte dabei eine wichtige Rolle spielen, denn am 30. April werden auch Spot Bitcoin ETFs in Hongkong eingeführt.
Anschließend findet am 9. und 10. Mai auch die Bitcoin Asia Conference statt, wodurch sich Bitcoiners in dieser Region auf zwei besondere Wochen vorbereiten können.
Hongkong wird oft als der „Spielplatz“ Chinas angesehen, wodurch die Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Einführung der Spot Bitcoin ETFs dort eine „Reaktion“ auf die amerikanischen Spot Bitcoin ETFs ist.
Aber letztendlich bleibt abzuwarten, wie viel Kapital diese ETFs aufbringen können. Laut vielen Experten sind ETFs kein wichtiges Instrument für Investitionen in China, und viele „normale“ Chinesen können nicht in die ETFs in Hongkong investieren.
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