Die beliebte Krypto-Investorin Layah Heilpern teilt ihre Strategie bezüglich Ethereum. Sie hat schon seit längerer Zeit kontinuierlich Ethereum gekauft und plant, während des Bullenmarktes 100 Prozent ihres Bestands zu verkaufen. Bis heute war das keine fantastische Strategie, einfach weil Bitcoin deutlich besser performt hat.
In einer Reihe von Veröffentlichungen auf Twitter (oder X) teilt Heilpern ihre Gründe für die Investition in Ethereum.
Sicherer als Altcoins, mehr Potenzial als Bitcoin
Laut Heilpern ist Ethereum sicherer als die meisten Altcoins, da es eine gigantische Marktkapitalisierung im Vergleich zum Rest aller Münzen hat. Zudem ist es immer noch eine kleinere Münze als Bitcoin, was laut Heilpern wieder viel Potenzial bei Kursanstiegen bietet.
„Sicherer als alle Altcoins und dennoch kleiner in der Marktkapitalisierung als Bitcoin, also wird Ethereum stärker pumpen, wenn das Geld in den Markt fließt“, so Heilpern.
Was sie dabei bequem außer Acht lässt, ist, dass Bitcoin im nächsten Jahr wahrscheinlich einen Spot-ETF in den Vereinigten Staaten bekommt, was nicht für Ethereum und alle anderen Münzen gilt.
Aus diesem Grund könnte es gut sein, dass der nächste Bullenmarkt wieder einmal ganz im Zeichen von Bitcoin steht.
Das Versprechen von Ethereum
Man kann sich unterdessen auch fragen, inwieweit Ethereum sein Versprechen eingelöst hat. Welche dezentralen Applikationen, denn dafür wurde Ethereum schließlich gebaut, nutzen wir acht Jahre (!) nach dem Start der Blockchain im täglichen Leben.
Dezentrale Finanzapplikationen sind immer noch enorm nischig und werden nicht vom breiten Publikum genutzt, Non-Fungible Tokens (NFTs) sind nicht mehr wirklich beliebt und damit scheint die Kerze von Ethereum langsam zu verblassen.
Das muss natürlich nicht bedeuten, dass nicht interessante neue Dinge entstehen können, aber für eine Plattform, die schon acht Jahre existiert, ist die tatsächliche Nutzung immer noch enorm enttäuschend.
Bitcoin hingegen erfüllt seinen Zweck als digitale Form von Bargeld mit absoluter Knappheit. Selbst Parteien wie BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, erkennen das mit ihren ETF-Anträgen an.
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