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Das Wochenchart von Bitcoin stand kurz davor, zum ersten Mal seit November 2024 unter 90.000 US-Dollar zu schließen. Doch dann brachte Donald Trump mit der Ankündigung seiner Crypto Strategic Reserve, in der Bitcoin selbstverständlich eine Rolle spielt, eine Wende. Kurz darauf schoss der Bitcoin-Kurs auf 95.000 US-Dollar, doch die Euphorie hielt nicht lange an.
Mittlerweile notiert Bitcoin sogar unter 85.000 US-Dollar, und die Stimmung bleibt weiterhin negativ.
Im Jahr 2019 befand sich Bitcoin über einen längeren Zeitraum – von Juni bis Oktober – in einer schwachen Phase, und die Marktstimmung war entsprechend schlecht. Doch am 25. Oktober kündigte Chinas Präsident Xi Jinping überraschend seine Unterstützung für die Blockchain-Technologie an, woraufhin der Bitcoin-Kurs stark anstieg.
Kurz darauf folgte jedoch der Schlag aus China: Verschiedene Krypto-Aktivitäten wurden verboten, unter anderem wurde Bitcoin-Mining problematisch. Innerhalb von 30 Tagen bildete sich daraufhin ein neuer Boden im Kurs.
Der pseudonyme Analyst Cold Blooded Shiller erkennt Ähnlichkeiten zwischen der Xi-Pump aus 2019 und dem Kursanstieg am vergangenen Sonntag infolge von Trumps Bitcoin-Reserve.
Was er jedoch nicht berücksichtigt, ist die Tatsache, dass die makroökonomische Lage heute eine völlig andere ist als 2019. Technische Analysten vergessen oft, dass nicht alles von Charts abhängt und dass Vergleiche mit vergangenen Jahren nur dann sinnvoll sind, wenn auch die makroökonomischen Rahmenbedingungen ähnlich sind.
Der pseudonyme Analyst Magus ist der Meinung, dass die Bullen sich in dieser Woche behaupten müssen. Damit meint er, dass sie um die Wiedereroberung der Value Area High kämpfen sollten, die er bei 103.000 US-Dollar sieht. Ebenso sei die Value Area Low bei 91.000 US-Dollar von Bedeutung.
Bislang ist von einer erfolgreichen Rückeroberung jedoch nichts zu sehen. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der Bitcoin-Kurs bei 83.500 US-Dollar, während die Finanzmärkte sich zunehmend Sorgen über eine mögliche Rezession in den USA machen.
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