Deutsche Bank warnt: Europa verfügt über ein unerwartet starkes Druckmittel gegenüber den USA. Europäische Anleger halten nämlich etwa 8 Billionen Dollar in amerikanischen Aktien und Staatsanleihen.

In einer Zeit, in der Spannungen durch amerikanische Handelstarife und geopolitische Vorschläge wie den Kauf Grönlands zunehmen, könnte Brüssel diese enorme Kapitalposition als geopolitisches Druckmittel einsetzen.

‘Sell America’ als Verhandlungsinstrument

Laut George Saravelos, Leiter der Währungsforschung bei der Deutschen Bank, spielt Europa eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung des US-Haushaltsdefizits. Europäische Investoren besitzen doppelt so viele amerikanische Vermögenswerte wie der Rest der Welt zusammen. Wenn dieses Vertrauen schwindet, könnten Kapitalströme schnell versiegen.

„Europa besitzt nicht nur Grönland, sondern auch einen großen Teil der US-Staatsschuld“, sagt Saravelos. Angesichts der geopolitischen Instabilität zwischen den westlichen Ländern sei es seiner Meinung nach logisch, dass europäische Entscheidungsträger ihre wirtschaftliche Macht überdenken.

US-Wahlen und Grönland erhöhen den Druck

Die Spannungen nehmen im Vorfeld der US-Zwischenwahlen zu. Die Regierung Biden konzentriert sich mehr auf die inländischen Lebensstandards, während die EU Geschlossenheit gegenüber dem amerikanischen Druck zeigt. Trump deutete kürzlich erneut einen möglichen Kauf Grönlands an, eines autonomen dänischen Gebiets, was in Europa als Provokation empfunden wird.

Als Trump zuvor mit Handelsbarrieren drohte, reduzierten dänische Pensionsfonds bereits ihre Dollar-Exponierung. Solche Signale könnten laut Saravelos Vorboten einer breiteren Umschichtung europäischer Investitionen sein.

Kapital als wirtschaftliches Druckmittel

Die Deutsche Bank stellt fest, dass die gegenseitige Abhängigkeit zwischen amerikanischen und europäischen Märkten historisch groß ist. Eine gezielte Verschiebung der Kapitalströme hätte daher mehr Auswirkungen als ein Handelskonflikt. Die Bank schließt nicht aus, dass Europa seine Investitionen in amerikanische Vermögenswerte als strategisches Druckmittel einsetzt, insbesondere wenn Washington seinen einseitigen Kurs beibehält.

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