Der Krypto-Markt durchlebt schwere Zeiten, wobei Bitcoin (BTC) in nur fünf Wochen 20 % seines Wertes verloren hat. Während die größte Kryptowährung im Januar noch fast 109.000 $ verzeichnete, steht der Kurs jetzt bei 86.500 $. Trotz der trüben Zahlen bleibt der niederländische Analyst PlanB, bekannt durch das Stock-to-Flow (S2F)-Modell, erstaunlich ruhig und teilt seine nüchterne Sichtweise zur Situation.
Korrekturen innerhalb eines Bullenmarkts: Nichts Neues unter der Sonne
PlanB, der Mann hinter dem berühmten Stock-to-Flow (S2F)-Modell, sieht starke Parallelen zwischen dem aktuellen Bitcoin-Markt und dem Bullenmarkt von 2016-2017. In einem kürzlichen Beitrag auf X beruhigt er die Anleger: Eine Korrektur von -20 % bis -30 % gehört nun einmal zu einem gesunden Bullenmarkt dazu.
Laut PlanB ist es besonders wichtig, auf eine mögliche V-förmige Erholung zu achten. Wenn BTC nach diesem Rückgang schnell wieder anzieht — also ein starker Rückgang gefolgt von einem ebenso steilen Anstieg — könnte das ein kraftvolles Signal sein, dass der Bullenmarkt immer noch in vollem Gange ist. Auch in früheren Zyklen hat er dieses Muster beobachtet, bei dem der Kurs mehrere starke Korrekturen erlebte, bevor der wirkliche Anstieg einsetzte.
„Touristen“ verschwinden: Platz für starke Hände
Solange die Korrektur im Bereich von 20 % bis 30 % bleibt, sieht PlanB keinen Grund zur Panik. Solche Rückgänge sind nicht nur normal, sondern können sogar gesund und notwendig sein. Sie helfen, die „schwachen Hände“ aus dem Markt zu schütteln — oder wie PlanB sie nennt, die „Touristen“. Das sind die kurzfristigen Anleger, die bei der ersten Korrektur in Panik verkaufen.
Was bleibt, sind die „Diamantenhände“: die Investoren, die ihre Positionen halten, unabhängig von der Volatilität. Und genau diese Gruppe bildet die solide Grundlage für die nächsten großen Anstiege sowohl des BTC-Kurses als auch des gesamten Krypto-Marktes. Laut PlanB sorgen solche „Bereinigungen“ dafür, dass der Bullenmarkt stark bleibt und die Möglichkeit hat, weiterzumachen.
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