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Der Spot Bitcoin ETF von Fidelity hat gestern 208 Millionen Dollar Kapital aus dem Markt abgezogen. Das ist bemerkenswert, denn damit floss mehr Kapital in den ETF von Fidelity als durch den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) verloren ging.
GBTC musste nämlich einen Abfluss von 192 Millionen Dollar verzeichnen.
So scheint das Bluten von Grayscale langsam aber sicher nachzulassen. Am 26. Januar handelte es sich noch um einen Abfluss von 255 Millionen Dollar. Gestern waren es mit 192 Millionen Dollar also 25 Prozent weniger; dies markiert einen Rückgang um 70 Prozent vom Höhepunkt von 641 Millionen Dollar am 22. Januar.
Es war auch gleichzeitig der zweitbeste Tag für Grayscale. Am besten Tag flossen nur 95 Millionen Dollar aus dem Fonds am 11. Januar. Das war der Tag, an dem der Fonds in einen Spot Bitcoin ETF umgewandelt wurde.
In Bezug auf die Volumina bleibt Grayscale zwar führend, aber BlackRock sitzt dem Fonds dicht auf den Fersen. Während Grayscale gestern ein Volumen von 570 Millionen Dollar verzeichnen konnte, lag das Volumen für BlackRock bei 460 Millionen Dollar.
Auch wenn Grayscale für massive Abflüsse sorgt, bedeutet das nicht, dass die ETFs per se ein Misserfolg sind.
Insgesamt zogen die neuen neun Spot Bitcoin ETFs Bitcoin im Wert von etwa 6 Milliarden Dollar aus dem Markt. Dieses Kapital entspricht 140.000 Bitcoin.

Dafür benötigten die ETFs lediglich 11 Handelstage.
Zum Vergleich: MicroStrategy von Michael Saylor benötigte etwa 300 Tage, um 100.000 Bitcoin zu sammeln. Was bedeutet das? Vor allem, dass wir mit den Spot Bitcoin ETFs wirklich einen riesigen neuen Markt dazubekommen haben.
Könnte das in einem Bullenmarkt in 2024 oder 2025 resultieren? Das könnte sein, aber natürlich ist nichts sicher.
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