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Der kürzliche Rückgang von Bitcoin erinnert an den Crash von 2017. Laut Bill Barhydt, CEO des Krypto-Unternehmens Abra, zeigt die aktuelle Korrektur auffallende Ähnlichkeiten mit dieser Zeit. Trotz der Panik auf dem Markt bleibt er optimistisch hinsichtlich einer kräftigen Erholung.
In den letzten 24 Stunden fiel Bitcoin kurzfristig auf $76.600, bevor sich der Kurs etwas erholte. Auf X reagierte Barhydt nüchtern auf die Unruhe: „Bitcoin durchläuft nun seine 11. Korrektur von mehr als 25% in zehn Jahren, und jedes Mal reagieren alle, als würde der Himmel herunterfallen, und behaupten, dass es diesmal anders ist.“ Laut ihm ist die Situation stark vergleichbar mit 2017, als steigende Fiat-Liquidität schließlich zu enormen Preissteigerungen bei Vermögenswerten führte.

Barhydt verbindet die Korrektur auch mit den jüngsten politischen Maßnahmen der US-Regierung. Er verweist auf Versuche, die Zinssätze für Staatsanleihen zu senken, Hypothekenzinsen zu drücken und die Solvabilität der Banken zu sichern. Auch die wirtschaftlichen Probleme in China spielen seiner Ansicht nach eine Rolle. „China befindet sich in einer tiefen Rezession und braucht niedrigere US-Zinssätze, um seine eigene Geldpresse am Laufen zu halten. Und sie werden drucken“, erklärt er.
Laut Barhydt stehen große Entlassungsrunden in der Techbranche, bei Regierungsbehörden und auf dem Immobilienmarkt an. Gleichzeitig erwartet er einen Anstieg des ISM-Index, einem wichtigen wirtschaftlichen Indikator. Diese Faktoren könnten für Turbulenzen sorgen, aber er bleibt überzeugt, dass die finanzielle Liquidität die Vermögensmärkte stützen wird.
Er prognostiziert, dass Kapital weiterhin in Aktien, Bitcoin, Krypto und Immobilien fließen wird. „All diese Faktoren deuten darauf hin, dass die Liquidität weiter fließen wird und die Märkte das tun werden, was sie in solchen Zyklen immer tun“, sagt er. Barhydt schließt seine Analyse mit einer klaren Botschaft an Investoren: „Nochmals… macht euch bereit.“
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