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Viele Investoren haben monatelang auf das sogenannte Altseason gewartet. Das ist eine Marktphase, in der Altcoins bessere Renditen als Bitcoin erzielen. Doch in diesem Jahr enttäuschen Altcoins vor allem, und laut den Gründern von Glassnode könnte das auch so bleiben.
Es handelt sich um Jan Happel und Yann Allemann, die unter dem Benutzernamen „Negentropic“ auf X über den Markt veröffentlichen. Sie stellen fest, dass das „Altseason“, das ihrer Meinung nach Ende November begonnen hat, abrupt zu Ende gehen könnte.
In den letzten sieben Tagen erlebten Altcoins deutliche Korrekturen, und sie glauben, dass der Markt möglicherweise in den „Risk-Off“-Modus übergehen könnte. Es sei denn, Bitcoin erholt sich bis zu einem wichtigen psychologischen Preisniveau.
„Ist das das Ende der Altcoin-Saison? Die Dominanz von Bitcoin schießt nach oben, nachdem der Kurs unter 100.000 $ gefallen ist, während Altcoins wichtige Unterstützungsniveaus verlieren.
Die Dominanz ist gestiegen und hat ihren Aufwärtstrend wieder aufgenommen. Das deutet auf ein starkes Umfeld für Bitcoin hin. Wenn Bitcoin sich über 100.000 $ stabilisiert, sehen wir wahrscheinlich einen Pump in Altcoins in den Akkumulationszonen.
Bis zu diesem Moment scheint Bitcoin der Marktführer zu sein, und Altcoins werden zurückbleiben“, sagen die Gründer von Glassnode.
Die Bitcoin-Dominanz (BTC.D) zeigt, wie viel der gesamten Marktkapitalisierung auf Bitcoin entfällt.

Aktuell liegt die Dominanz von Bitcoin bei etwa 59 %. Dabei kann man sich noch fragen, inwieweit diese Zahl wirklich korrekt ist. Denn viele Altcoins sind überhaupt nicht liquide und können ihren Marktwert nicht gerechtfertigen.
Blickt man auf Bitcoin selbst, sehen die Gründer von Glassnode, dass sogenannte Long-Term Holder ihre BTC massenhaft verkaufen, während andere Kohorten sie gerade aufkaufen.
„Whales bleiben in aller Stille am Akkumulieren, Miner bleiben neutral […]. Neue Hände absorbieren den Verkaufsdruck“, sagt Negentropic.

Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Bitcoin-Kurs immer noch bei 95.300 $, was an sich schon bemerkenswert ist. Besonders wenn man bedenkt, dass derzeit viele Menschen im Verkaufsmodus sind.
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