Heutzutage kann keine neue Technologie entstehen, ohne dass sofort tausende neue Kryptowährungen ins Leben gerufen werden. In diesem Fall spricht sich Changpeng Zhao (CZ), Mitbegründer von Binance, gegen die Schaffung von Tokens für KI-Agenten aus.
Nicht jeder KI-Agent braucht ein eigenes Token
Laut CZ wäre es besser, wenn sich KI-Agenten mehr darauf konzentrieren würden, echte Produkte zu entwickeln, anstatt eigene Tokens auf den Markt zu bringen.
Bisher kann man sogar sagen, dass fast jedes Token auf dem Markt seinen Nutzen erst noch beweisen muss. Natürlich funktioniert Ethereum nicht ohne Ether, aber inwieweit hat sich die Plattform als Technologie bewährt, die Hunderte Milliarden Dollar wert sein soll?

Changpeng Zhao scheint auch genug von der Flut nutzloser Tokens zu haben. Das ist in gewisser Weise natürlich etwas heuchlerisch für jemanden, der sein Vermögen mit dem Launch von Shitcoins auf seiner eigenen Plattform Binance verdient hat.
Aber gut, er scheint in diesem Punkt seine Meinung geändert zu haben und erkennt, dass die Branche auf diese Weise keine großen Erfolge mehr feiern wird. Jetzt müssen endlich echte Produkte entstehen, denn bislang ist Bitcoin immer noch die einzige wirklich funktionierende Anwendung.
Was machen KI-Agenten?
KI-Agenten werden zunehmend „beliebt“, aber auf welcher Grundlage eigentlich?
Theoretisch sind sie faszinierende Konzepte, die autonom im Internet agieren können. Bisher sind die tatsächlichen Anwendungen jedoch minimal, und es stellt sich die berechtigte Frage, warum sie überhaupt ein eigenes Token benötigen.
Stellen wir uns vor, der Bäcker, der Metzger und alle anderen Händler würden mit eigenen Tokens arbeiten – das wäre doch eine Katastrophe für die Gesellschaft. Warum sollten KI-Agenten also nicht einfach mit Bitcoin arbeiten?
Die Antwort liegt auf der Hand: In den meisten Fällen vertrauen die Entwickler gar nicht in die Technologie, die sie erschaffen, sondern wollen nur auf den nächsten Hype aufspringen und Kasse machen.
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