Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Binance und Ex-CEO Changpeng Zhao geraten erneut massiv unter Beschuss. Eine Gruppe von 306 Opfern und Hinterbliebenen des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 wirft der Börse vor, Millionenbeträge für Terrororganisationen ermöglicht zu haben.
Die neue Klage beschuldigt Binance, über Jahre hinweg bewusst als Zufluchtsort für illegale Geldströme gedient zu haben.
Die auf Bundesebene eingereichte Klage in North Dakota behauptet, dass Binance mehr als 1 Milliarde Dollar an Organisationen wie Hamas, Hisbollah, den Palästinensischen Islamischen Dschihad und die Iranischen Revolutionsgarden durchgeschleust hat. Laut Anklage liefen unmittelbar nach dem Angriff vom 7. Oktober bereits mehr als 50 Millionen Dollar an Transaktionen über Binance.
Die Kläger werfen der Börse vor, ihre Plattform bewusst so gestaltet zu haben, dass Terrororganisationen dort jahrelang ungehindert Geld verschieben konnten. „Wenn ein Unternehmen Profite über selbst die grundlegendsten Antiterror-Pflichten stellt, muss es zur Rechenschaft gezogen werden – und genau das wird geschehen“, sagt Anwalt Lee Wolosky.
Binance verweigert eine inhaltliche Stellungnahme zur Klage und betont lediglich, man halte sich vollständig an international anerkannte Sanktionsgesetze. Die Sorgen der Kläger nimmt das jedoch nicht. Sie argumentieren, dass das Geschäftsmodell selbst nach früheren Skandalen kaum verändert worden sei.
2023 einigte sich Binance bereits auf einen Vergleich in Höhe von 4,32 Milliarden Dollar wegen Verstößen gegen US-Geldwäschegesetze. CZ selbst bekannte sich schuldig, angemessene Kontrollen versäumt zu haben, und erhielt vier Monate Haft, bevor er im Oktober 2025 dank eines präsidentiellen Gnadenerlasses von Donald Trump freikam.
Der Anklage zufolge liefen enorme Beträge über Konten von Personen, die so gut wie keine nachweisbaren Einkünfte hatten. Ein auffälliges Beispiel ist eine Venezolanerin, die laut den Unterlagen Einzahlungen von mehr als 177 Millionen Dollar erhielt, während sie ein kleines Agrarunternehmen betrieb.
Außerdem sollen zwei verdächtige Transaktionen aus Kindred stammen, einem Dorf mit nur rund tausend Einwohnern in North Dakota. Die Ankläger nutzen diese Beispiele, um zu belegen, wie gering die Aufsicht über verdächtige Geldströme bei Binance gewesen sei.
Der Fall steht nicht für sich allein. In Manhattan läuft bereits ein weiteres Verfahren von Opfern früherer Anschläge. Auch dort wird behauptet, Binance habe über Jahre hinweg als geheimes Finanzierungsnetzwerk für Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad fungiert. Ein Richter lehnte es im Februar ab, dieses Verfahren einzustellen – Binance muss sich also auch dort vor Gericht verantworten.
Robinhood Chain profitiert vom wachsenden Handel mit tokenisierten Aktien und könnte Bernstein zufolge jährlich Gebühren in Millionenhöhe erzielen.
Binance ist in Europa weiterhin ohne MiCA-Lizenz aktiv und beruft sich auf regulatorische Ausnahmen, um europäische Kunden weiter zu bedienen.
Krypto-Aktien legen um bis zu 14 Prozent zu, während sich der Bitcoin-Kurs erholt und wieder über 80.000 Dollar notiert.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.