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Bei einer gemeinsamen Operation der Schweizer und deutschen Behörden, unterstützt von Europol und Eurojust, ist ein großer Cryptomixer vom Netz genommen worden. Dabei wurden Bitcoin (BTC) im Wert von 25 Millionen Euro beschlagnahmt. Die Auswirkungen sind erheblich, da der Dienst häufig von Kriminellen und im Darknet genutzt wurde.
Ermittlungen der Schweizer und deutschen Behörden in Zusammenarbeit mit Europol und Eurojust zeigen, dass Cryptomixer eine Schlüsselrolle bei der Verschleierung illegaler Einnahmen spielte. Betrüger und Scammer nutzten den Dienst, um gestohlene Kryptowährungen zu waschen. Außerdem kam der Mixer bei Transaktionen im Zusammenhang mit Drogen- und Waffenhandel zum Einsatz.
Nach Angaben der Behörden handelte es sich um einen sogenannten hybriden Mixing-Service, der speziell dafür entwickelt wurde, die Herkunft von Kryptowährungen unauffindbar zu machen. Der Dienst mischte die Coins verschiedener Nutzer und leitete sie anschließend an neue Wallets weiter. Dadurch ist es nahezu unmöglich nachzuvollziehen, woher eine Transaktion stammt oder wem die ursprünglichen Gelder gehörten. Genau das machte den Dienst für kriminelle Netzwerke so attraktiv.
Für die internationalen Behörden war klar: Die Machenschaften von Cryptomixer mussten beendet werden. Die Schweiz und Deutschland nahmen den Dienst vom Netz und beschlagnahmten unmittelbar Bitcoin im Wert von 25 Millionen Euro.
In den vergangenen neun Jahren verarbeitete Cryptomixer rund 1,4 Milliarden Dollar in BTC. Der Dienst war damit besonders beliebt bei Nutzern, die ihre Transaktionen verschleiern wollten. Da der Service nun nicht mehr zur Verfügung steht, müssen diese Kunden auf andere Angebote ausweichen.
Da weiterhin genügend andere Mixing-Dienste aktiv sind, ist es nach Ansicht von Experten nur eine Frage der Zeit, bis sich die kriminellen Aktivitäten an anderer Stelle fortsetzen. Genau deshalb nehmen Ermittlungsbehörden diese Infrastruktur zunehmend ins Visier.
Schon zuvor wurden mehrere Mixer ins Kreuzfeuer der Behörden genommen. Die Gründer von Samourai Wallet erhielten Haftstrafen von fünf und vier Jahren. Auch die Entwickler von Tornado Cash wurden wegen ihrer Rolle bei der Geldwäsche krimineller Erlöse verurteilt.
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