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Die Tokenisierung von realen Vermögenswerten (RWA) wird den Finanzsektor schneller umkrempeln, als es digitale Technologien jemals bei Zeitungen, Musik und anderen traditionellen Medien getan haben. Das sagt Keith Grossman, Präsident des Krypto-Zahlungsunternehmens MoonPay. Seiner Meinung nach ist dieser Wandel bereits in vollem Gange.
Grossman vergleicht die aktuelle Phase der Tokenisierung mit der Zeit, als das Internet die Medienbranche revolutionierte. Zeitungen und Musiklabels fürchteten damals um ihre Existenz, mussten sich jedoch vor allem anpassen. Seiner Ansicht nach stehen Banken jetzt vor derselben Entscheidung.
„Während viele befürchteten, dass die Digitalisierung die Medien zerstören würde, zwang sie vielmehr zur Weiterentwicklung“, sagte Grossman auf dem sozialen Netzwerk X. Seiner Meinung nach wird die Tokenisierung von realen Vermögenswerten traditionelle Akteure zwingen, sich anzupassen.
Tokenisierung bedeutet, dass man einen realen Vermögenswert in ein digitales Token auf der Blockchain umwandelt. Das kann alles sein: eine Aktie, Anleihe, ein Haus, Kunstwerk oder sogar ein Teil davon.
Anstelle von Papierbergen und langsamen Vermittlern wird das Eigentum in Code festgehalten. Wer das Token besitzt, hat Anspruch auf den zugrunde liegenden Vermögenswert. So einfach ist das.
Der große Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Reichweite. Eine tokenisierte Aktie kann rund um die Uhr weltweit gehandelt werden und wird innerhalb von Minuten statt Tagen abgewickelt.
Die größten Finanzakteure zeigen bereits in der Praxis, wie ernst sie es damit meinen.
„Das ist nicht länger hypothetisch. BlackRock bietet tokenisierte Fonds an. Franklin Templeton betreibt tokenisierte Geldmarktfonds auf öffentlichen Blockchains. Große globale Banken testen die Abwicklung onchain, tokenisierte Einlagen und die Echtzeit-Übertragung von Vermögenswerten.“
Genau wie Medienunternehmen nach der digitalen Revolution werden auch Banken weiterhin bestehen, erwartet Grossman. Allerdings in einer anderen Form.
Große Namen wie Citi, Bank of America und JPMorgan Chase werden nicht verschwinden, müssen jedoch ihre Rolle in einem Finanzsystem, das auf Blockchain-Technologie basiert, neu definieren.
„Die Gewinner sind diejenigen, die an vorderster Front stehen, nicht diejenigen, die das Unvermeidliche aufzuhalten versuchen,“ so der Geschäftsführer.
Der Übergang zu 24/7-Märkten auf der Blockchain erhält mittlerweile auch Unterstützung von den Aufsichtsbehörden. Im September veröffentlichten die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eine gemeinsame Erklärung über die Regulierung von kontinuierlich handelbaren Kapitalmärkten.
Auch hinter den Kulissen bewegt sich die Infrastruktur mit. In diesem Monat erhielt die Depository Trust and Clearing Corporation, die 2024 Transaktionen im Wert von etwa 3,7 Billionen Dollar abwickelte, die Genehmigung, ein Pilotprojekt zur Tokenisierung von Finanzinstrumenten zu starten.
Der erste Rollout ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, beginnend mit US-Staatsanleihen und Aktienindizes. Damit scheint die Tokenisierung endgültig das Herz des Finanzsystems zu erreichen.
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