Wenn wir Coinbase-CEO Brian Armstrong Glauben schenken dürfen, wird seine Börsenplattform einen gewaltigen Schub durch das neue Kapital bekommen, das durch die US-Spot Bitcoin-ETFs in die Branche fließen wird. In einem neuen Interview mit CNBC Television sagt Armstrong, dass die sehnsüchtig erwarteten ETFs bald institutionelles Kapital und neue Nutzer in die Branche schwemmen werden, was auch positiv für seine Börsenplattform ist.
Gut für Coinbase
Brian Armstrong erwähnt auch, dass die meisten ETF-Antragsteller Coinbase als ihren Verwalter für Bitcoin ausgewählt haben.
Der CEO von Coinbase denkt, dass Investoren letztendlich mehr wollen als nur Bitcoin und aus diesem Grund auch zu seiner Börse kommen werden, um kleinere Projekte zu kaufen. Man könnte sich jedoch fragen, warum sie überhaupt auf einen Spot Bitcoin-ETF warten müssen, um zu investieren.
Warum sollte jemand, der nie an Bitcoin interessiert war, seine Meinung komplett ändern durch die Einführung eines Spot Bitcoin-ETF und dann auch noch an Altcoins interessiert sein?
Der einzige Grund, den ich dafür sehen kann, ist, dass die Einführung eines Spot Bitcoin-ETF in Amerika die ultimative Legitimierung für Bitcoin als Asset ist. So könnten mehr Menschen endlich den Schritt wagen.
Bitcoin-Kurs im Plus
Das positive Sentiment überwiegt derzeit jedenfalls. Das sehen wir auch am heutigen Bitcoin-Kurs. Dieser steht mit einem schönen Plus von 2,97 Prozent bei 43.650 Dollar. Auffällig ist, dass Ethereum nicht wirklich in die Feierstimmung einsteigt.
Die Nummer zwei des Marktes stieg um lediglich 0,72 Prozent und steht bei 2.200 Dollar. Über die gesamte Woche gemessen ist der Ethereum-Kurs um 2,43 Prozent gefallen, während der von Bitcoin um 2,03 Prozent gestiegen ist.
Heute Nacht erreichte Bitcoin sogar kurzzeitig die 44.000 Dollar-Marke.
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