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Coinbase holt erneut ein Schwergewicht von der Wall Street an Bord. Die Kryptobörse hat die Goldman-Sachs-Veteranin Liz Martin verpflichtet, um eine neue Wachstumsphase zu leiten. Mit ihrem Einstieg macht Coinbase einen großen Schritt in Richtung der Ambition, zu einer umfassenden “everything exchange” zu werden.
Coinbase hat Liz Martin, eine Veteranin von Goldman Sachs, zur Vice President of Product, Markets and Derivatives ernannt. Auf LinkedIn lässt sie wissen, sie sei “begeistert”. Nach 25 Jahren bei Goldman Sachs in den Bereichen Handel, Technologie und Marktstruktur sieht sie jetzt den Moment gekommen, an der Zukunft globaler On-Chain-Märkte mitzuwirken. Ziel ist es, diese Märkte schneller, transparenter und für alle zugänglich zu machen.
Mit ihrer Berufung übernimmt Martin eine Schlüsselrolle in der Ambition des Unternehmens, zu einem allumfassenden Finanzmarktplatz heranzuwachsen. Der Fokus liegt darauf, Coinbase als sogenannte ‚everything exchange‘ weiterzuentwickeln: eine Plattform, auf der Nutzer Krypto nicht nur kaufen und verkaufen, sondern auch leihen, staken, Erträge erzielen und damit bezahlen können.
In ihrer neuen Rolle wird sie zudem die weltweite Einführung von Derivaten wie Perpetual Futures und Optionen überwachen und dafür verantwortlich sein, mehr institutionelle Handelsteilnehmer auf die Plattform zu holen. In ihrer Ankündigung auf LinkedIn betont Martin, Derivate seien “ein grundlegender Bestandteil reifer Finanzmärkte”.
Derivate sind auf dem Kryptomarkt äußerst beliebt, was sich am rasant wachsenden Handelsvolumen auf dezentralen Börsen wie Hyperliquid (HYPE) zeigt. Auf solchen Plattformen gehen Händler regelmäßig große Positionen über Perpetual Futures ein – oft mit einem Hebel im zweistelligen Bereich ihres ursprünglichen Einsatzes.
Neben einer Fokussierung auf Derivate setzt Coinbase nun auch auf ein Comeback von Initial Coin Offerings (ICOs). Die Kryptobörse kaufte kürzlich für 375 Millionen US-Dollar die Plattform Echo, die es Nutzern ermöglicht, gemeinsam in frühe Krypto-Projekte zu investieren.
Der erste Token-Verkauf auf dem neuen Plattform findet nächste Woche statt und kommt von der Layer-1-Blockchain Monad (MON), einem Projekt, das auf schnelle Transaktionszeiten setzt. Coinbase plant, etwa einen Token-Verkauf pro Monat zu organisieren. Zudem setzt sich die Börse dafür ein, dass diese ICOs sicher und kontrolliert ablaufen.
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