Der Gold- und Silbermarkt hat eine der chaotischsten Wochen seit Jahren erlebt. Nach wochenlangen fast unaufhaltsamen Kursanstiegen brachen die Preise in rasantem Tempo ein. Vor allem Silber erlitt einen historischen Rückschlag, während auch Gold unerwartet stark nachgab.

Händler sehen die Ursache nicht nur in makroökonomischen Nachrichten, sondern vor allem in massiver Spekulation aus China, die plötzlich kippte.

Der abrupte Rückgang beendet eine Rally, die Anleger weltweit in ihren Bann zog. Von privaten Sparern bis hin zu großen Fonds schien jeder in Edelmetalle zu investieren – und zog sich ebenso schnell wieder zurück.

Gold- und Silberpreise geraten nach wochenlanger Euphorie aus den Fugen

Der Aufschwung der Edelmetalle dauert bereits länger an. Zentralbanken stockten ihre Goldreserven als Alternative zum Dollar auf, und Anleger suchten Schutz vor Inflation und geopolitischen Spannungen. In den letzten Wochen nahm diese Bewegung jedoch extreme Formen an.

Besonders chinesische Investoren spielten dabei eine große Rolle. Nicht nur Privatanleger, sondern auch große Fonds investierten massiv in Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer. Die Preissteigerungen wurden zunehmend weniger durch Angebot und Nachfrage, sondern mehr durch Momentum und Spekulation getrieben.

Händler sprechen von einem Markt, der sich von der Realität abgekoppelt hat. Trendfolgende Fonds und Hebelprodukte verstärkten die Bewegung weiter, sodass die Preise in kurzer Zeit auf Rekordniveaus schossen.

Dollar-Aufwertung öffnet Tür für einen Crash

Die ersten Risse entstanden, als der Dollar plötzlich stärker wurde. Dies geschah, nachdem Donald Trump signalisierte, einen neuen Vorsitzenden für die US-Notenbank ernennen zu wollen. Der Markt interpretierte dies als Hinweis auf eine straffere Geldpolitik, was dem Dollar sofort Auftrieb gab.

Als der Dollar anstieg, kippte das Sentiment bei Edelmetallen rasch. Gold fiel innerhalb von Minuten stark zurück, und das Vertrauen wandte sich ab. Während des asiatischen Handels begannen chinesische Investoren mit Gewinnmitnahmen, genau dort, wo zuvor der größte Kaufdruck herrschte.

Das führte zu einer Kettenreaktion. Als chinesische Anleger Gewinne mitnahmen, brach der Kaufdruck plötzlich ein. Auf dem dünnen Silbermarkt trocknete die Liquidität schnell aus, wodurch der Preis in kurzer Zeit stark nachgab.

Silbermarkt durch Hebel und Optionen besonders anfällig

Silber wurde am stärksten getroffen, da der Markt relativ klein ist. Die gesamte jährliche Silberproduktion ist um ein Vielfaches weniger wert als die von Gold, wodurch schnelle Kapitalströme einen unverhältnismäßigen Einfluss auf den Preis haben.

In den Wochen vor dem Crash explodierte der Handel mit Silber-ETFs und vor allem mit Optionen. Aufgrund der enormen Menge an ausstehenden Kaufoptionen mussten Händler immer mehr Silber kaufen, um ihre Risiken abzusichern. Dieses Mechanismus trieb den Preis weiter nach oben und machte die Rally zunehmend instabiler.

Als der Markt drehte, wirkte derselbe Mechanismus in die entgegengesetzte Richtung. Händler mussten ihre Positionen abbauen, was den Verkaufsdruck beschleunigte und den Rückgang weiter verstärkte. Marktexperten zufolge erklärt dies, warum Silber nicht nur extrem stark stieg, sondern auch so abrupt einbrach.

Blick nun wieder auf China gerichtet

Was nun geschieht, hängt erneut weitgehend von China ab. Anleger blicken gespannt auf die Wiedereröffnung des Handels in Shanghai. Dort gelten tägliche Grenzen für Preisbewegungen, sodass der Markt möglicherweise noch „nachziehen“ muss.

Gleichzeitig ergreifen chinesische Banken bereits Maßnahmen zur Risikobegrenzung. Einige erhöhen die Mindesteinlage für Goldprodukte oder verhängen während Feiertagen vorübergehende Einschränkungen. Das könnte den spekulativen Strom weiter bremsen.

Dennoch ist von Panik noch keine Rede. In wichtigen Handelszentren bleibt die Nachfrage nach physischem Gold bestehen, vor allem angesichts der bevorstehenden Neujahrssaison. Für Silber ist das Sentiment vorsichtiger. Viele Anleger ziehen es vor, vorerst an der Seitenlinie zu bleiben.

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