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Ripple erhält bemerkenswerte Unterstützung von unerwarteter Seite. Cardano-Gründer Charles Hoskinson äußert sich positiv über das Unternehmen hinter XRP. Aus seiner Sicht hat sich Ripple jahrelang kaum von Kritik aus der Kryptobranche beirren lassen und den Fokus auf das gelegt, worauf es ankommt: neue Produkte entwickeln, große Partner gewinnen und das Geschäft weiter ausbauen.
Im Podcast The Breakdown sagt Hoskinson, genau diese konsequente Linie erkläre, warum Ripple nach mehr als zwölf Jahren noch immer zu den wichtigsten Akteuren der Kryptoindustrie zählt. Dauerhafter Erfolg sei in dieser Branche kein Zufall, sondern das Ergebnis kontinuierlicher Entwicklungsarbeit.
Nach Einschätzung von Hoskinson hat sich Ripple in den vergangenen Jahren nie von Kritik aus der Kryptoszene ablenken lassen. Während sich viele Projekte an kurzfristigen Trends orientierten, habe Ripple weiter in neue Produkte und institutionelles Wachstum investiert.
Als Beispiele nennt er die Einführung des Stablecoins RLUSD Ende 2024 und die Übernahme von Hidden Road für kolportierte 1,25 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen wurde später in Ripple Prime umbenannt und soll Ripple helfen, seine Stellung im institutionellen Finanzsektor weiter auszubauen.
Hoskinson verweist außerdem auf das breite Netzwerk, das Ripple in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. Hunderte Banken und Finanzinstitute nutzen inzwischen Ripple Payments, um internationale Zahlungen schneller und effizienter abzuwickeln.
Dieses Wachstum zeigt sich auch in den Zahlen. Ripple-Chef Brad Garlinghouse sagte kürzlich gegenüber CNBC, das Unternehmen verarbeite über seine verschiedenen Dienste mittlerweile ein jährliches Zahlungs- und Clearingvolumen von rund 16 Billionen US-Dollar.
Hoskinson räumt ein, dass er nicht immer mit den Entscheidungen von Ripple übereinstimmt. Dennoch seien die Leistungen des Unternehmens kaum zu bestreiten. Ripple habe in mehr als zwölf Jahren immer wieder gezeigt, dass es neue Produkte an den Markt bringen, große Partnerschaften schließen und das Geschäft weiter ausbauen könne.
Nach Ansicht des Cardano-Gründers überstehen Unternehmen den Kryptomarkt nicht durch Glück oder kurzfristigen Hype. Langfristig relevant bleiben nur Projekte, die weiterentwickeln und sich an Bullenmärkte, Bärenmärkte sowie veränderte Regulierung anpassen können.
„Entscheidend ist, konsequent weiterzubauen“, fasst Hoskinson seine Sicht zusammen.
Es ist zudem nicht das erste Mal, dass sich Hoskinson positiv über Ripple äußert. Zuvor hatte er dem Unternehmen zum juristischen Erfolg gegen die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) gratuliert, die XRP-Community gelobt und das Unique-Node-List-System (UNL) des XRP Ledger als „durchdachte“ Lösung bezeichnet.
Hoskinsons Botschaft bezieht sich nicht nur auf Ripple, sondern auch auf Cardano. Das Netzwerk sah sich zuletzt mit Kritik an der Kursentwicklung von ADA, Debatten über die Governance und dem Abgang einiger Entwickler sowie Projekte aus dem Ökosystem konfrontiert.
Hoskinson betont dennoch, dass die Entwicklung von Cardano unvermindert weitergeht. Input Output Global arbeitet gemeinsam mit den anderen Organisationen hinter dem Netzwerk an einer Reihe größerer Neuerungen. So wurde kürzlich die Leios-Testumgebung vorgestellt, zudem bereitet sich Cardano laut Hoskinson auf das größte Upgrade in der Geschichte des Netzwerks vor.
Die kommenden Entwicklungen konzentrieren sich unter anderem auf RealFi-Anwendungen, die Datenschutzplattform Midnight und einen weiteren Ausbau in Richtung Bitcoin DeFi. Damit unterstreicht Hoskinson erneut die Philosophie, die aus seiner Sicht über Erfolg in der Kryptobranche entscheidet: weiterentwickeln, auch wenn die Kritik zunimmt.
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