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Der britische Anleihenmarkt steht in Flammen. Die Rendite auf 30-jährige Staatsanleihen stieg gestern auf 5,78 Prozent, den höchsten Stand seit 1998. Investoren stoßen britische Schuldtitel ab, und auch in anderen Ländern herrscht große Unruhe.
Die Rendite der 30-jährigen Gilts stieg um satte 13 Basispunkte auf ein 28-Jahres-Hoch. Auch Anleihen mit anderen Laufzeiten wurden kräftig verkauft. Die 10-jährige Rendite überschritt die 5-Prozent-Marke, kurz nachdem die Märkte nach einem Feiertag wieder eröffnet hatten.
Eine Staatsanleihe ist im Grunde ein Kredit eines Investors an den Staat. Je geringer das Vertrauen in die Rückzahlung, desto höher die Zinsen, die Investoren verlangen. Derzeit ist dieses Vertrauen stark erschüttert.
Die Hauptursache ist die Inflation. Aufgrund des Krieges im Nahen Osten bleibt der Ölpreis über 100 Dollar, was weltweit die Preise in die Höhe treibt. Investoren gehen davon aus, dass die Zentralbanken die Zinsen deshalb hoch halten oder sogar weiter anheben müssen.
Das Vereinigte Königreich ist stark auf importierte Energie angewiesen, was sich nun besonders rächt. Die Märkte rechnen inzwischen mit drei Zinserhöhungen um je ein Viertelprozentpunkt in diesem Jahr. Letzte Woche waren es noch zwei gewesen. Die britische 10-Jahres-Rendite ist seit Kriegsbeginn um 70 Basispunkte gestiegen, der größte Sprung unter den von Bloomberg beobachteten entwickelten Volkswirtschaften.
Neben den Inflationssorgen hat das Vereinigte Königreich seine eigenen Probleme. Premierminister Keir Starmer steht politisch unter Druck, die Wirtschaft stockt und die Staatsfinanzen ächzen. Dazu kommen die Lokalwahlen dieser Woche, was erklärt, warum Händler das Land als schwächstes Glied ausgemacht haben.
Eine weniger sichtbare Ursache für den britischen Ausverkauf liegt im Pensionssektor. Über Jahrzehnte hinweg kauften britische Pensionsfonds langlaufende Anleihen, um ihre Verpflichtungen abzusichern. Viele dieser Programme werden nun abgebaut, wodurch ein verlässlicher Käufer vom Markt verschwindet.
Die USA befinden sich in einer ähnlichen Lage. Die Rendite auf 30-jährige US-Staatsanleihen liegt bei rund 5 Prozent, ein Niveau, das einige Analysten als kritische Grenze betrachten. Die Sorge ist, dass Investoren die ständig wachsende Staatsverschuldung nicht mehr akzeptieren.
Das Problem beschränkt sich nicht auf London und Washington. In Japan überschritt die 40-jährige Rendite Anfang des Jahres erstmals die 4-Prozent-Marke, ein Rekord seit der Einführung dieser Anleihe 2007. Die Pläne von Premierministerin Sanae Takaichi für Steuersenkungen auf Lebensmittel beunruhigten die Märkte.
Auch Deutschland spürt den Druck. Die 10-jährige Bund-Rendite kletterte diesen Monat über 3 Prozent, ein mehrjähriges Hoch. Die Europäische Zentralbank hält die Tür für eine Zinserhöhung im Juni offen.
In Frankreich stieg die 30-jährige Rendite Anfang des Jahres bereits auf den höchsten Stand seit der Schuldenkrise 2011.
Es ist offensichtlich, dass Investoren bei jedem Land, dessen Staatsfinanzen wackeln, Schwäche wittern. Und es gibt kaum einen Ausweg. Zentralbanken könnten die Zinsen durch den Ankauf von Anleihen senken, doch das würde letztlich die Inflation weiter anheizen, die das Problem überhaupt erst ausgelöst hat. Ein Teufelskreis.
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