Der größte Vermögensverwalter der Welt, BlackRock, besitzt mit seinem eigenen iShares Bitcoin Trust (IBIT) den erfolgreichsten Bitcoin (BTC) Investmentfonds. Nun versucht er, seine Dominanz auch außerhalb Amerikas auszubauen und macht einen großen Schritt in Russland.
IBIT-Futures, aber nur für Profis
Heute hat die Moscow Exchange (MOEX), die größte Börse Russlands, den Futures-Handel für BlackRock’s iShares Bitcoin Trust (IBIT) gestartet. Dies geht aus einer offiziellen Ankündigung der Börse hervor.
Russische Investoren haben Zugang zu Futures-Kontrakten erhalten, die auf den zukünftigen Preis von IBIT spekulieren. Der zugrundeliegende ETF selbst wird also nicht direkt angeboten.
Der Zugang ist zudem auf qualifizierte Investoren beschränkt. Privatpersonen sind ausgeschlossen. Ab dem 23. Juni führt MOEX sogar obligatorische Wissens- und Risikoprüfungen ein, um zu bestimmen, wer als professioneller Investor agieren darf.
Der Schritt ist bemerkenswert angesichts der zuvor skeptischen Haltung der russischen Zentralbank gegenüber Krypto. Dennoch scheint Raum für regulierte, institutionelle Produkte zu entstehen. Für BlackRock ist es eine strategische Chance, seine Erfolgsformel in neuen Märkten zu testen.
IBIT wächst explosiv in den USA
In den Vereinigten Staaten ist IBIT mittlerweile der größte Spot Bitcoin ETF, mit einem verwalteten Vermögen von 70,5 Milliarden Dollar. Damit lässt er den Wall Street-Konkurrenten Fidelity, der 21,35 Milliarden mit seinem BTC-Fonds verwaltet, weit hinter sich.
IBIT ist der beste ETF-Start aller Zeiten und auch eines der am besten performenden Fonds von 2025. Bis zum 30. Mai verzeichnete das Fonds sage und schreibe 31 Tage in Folge von Nettozuflüssen. Diese starken Leistungen haben dazu geführt, dass er rasend schnell gewachsen ist und mittlerweile zu den 25 größten ETFs weltweit gehört. In nur anderthalb Jahren hat er sich zwischen den Schwergewichten des Finanzsektors etabliert.
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