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Es ist Feier auf dem Kryptomarkt. Nach einem Allzeithoch von 123.200 Dollar durch Bitcoin (BTC) sehen wir jetzt vor allem Spektakel unter den Altcoins. Ethereum (ETH) macht es sehr gut mit einem Anstieg von 20,1 Prozent in einer Woche. Diese Leistungen sind auch bei den Spot Exchange-Traded Funds (ETFs) zu sehen. Vor allem BlackRock scheffelt große Summen und hat nun einen Antrag eingereicht, der das Fonds noch viel attraktiver machen könnte.
Es waren bereits viele Anträge eingereicht worden, um Ethereum Staking ETFs zu realisieren. Aber BlackRock hat sich gestern in diese Reihe eingereiht.
Dadurch können Investoren in den Fonds passives Einkommen verdienen. Anders als Bitcoin wird das Ethereum-Netzwerk auf Basis von Proof-of-Stake (PoS) gesichert. Das bedeutet, dass Teilnehmer ihr ETH einsetzen (staken), um Transaktionen zu verifizieren und das Netzwerk am Laufen zu halten, wofür sie Belohnungen erhalten. Auch das Ether, das Fondsmanager kaufen, kann natürlich seinen Beitrag zum Netzwerk leisten.
Laut Bloomberg ETF-Experte James Seyffart ist es noch zu früh, von einer endgültigen Genehmigung für die Ethereum Staking ETFs zu sprechen. Trotz der Hype um den neuen Antrag von BlackRock betont er, dass der Prozess noch läuft.
Seyffart erklärt, dass derzeit bereits mehrere Anträge für diese Staking-Fonds bei der amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) in Bearbeitung sind. Die ersten wichtigen Fristen für diese früheren Anträge fallen Ende Oktober 2025. Das bedeutet, dass wir dieses Jahr bereits Entscheidungen der Aufsichtsbehörde erwarten können.
Für BlackRock liegt die endgültige Frist erst um April 2026. “Aber ich bezweifle, ob es wirklich so lange dauern wird, bis eventuell eine Genehmigung erteilt wird,“ so schreibt Seyffart.
BlackRock’s Ethereum-Fonds wurde zusammen mit noch acht anderen im letzten Juli gestartet. Mit einem Nettozufluss von über 7,6 Milliarden Dollar ist er mit Abstand der größte.
Wenn wir uns die Daten von Farside ansehen, sehen wir, wie gut die Ethereum Spot ETFs derzeit performen. Am Mittwoch verzeichneten die Fonds ihren größten täglichen Zufluss überhaupt. Das belief sich auf sage und schreibe 726,6 Millionen Dollar. Der größte Teil davon ging an das ETHA-Fonds von BlackRock, das für 499,2 Millionen Dollar an Nettozuflüssen verantwortlich war.
Am Donnerstag war es wieder soweit mit einem enormen Zufluss von 602 Millionen Dollar. BlackRock erreichte sogar einen persönlichen Rekord von 546,7 Millionen Dollar an Zuflüssen.
Das Auffällige ist, dass die Bitcoin ETFs eine Abkühlung in ihren Zuflüssen sehen. So sahen wir letzte Woche noch Zuflüsse von über 1 Milliarde Dollar. Gestern betrug der Kapitalzufluss 522,6 Millionen Dollar. Das ist immer noch sehr gut, aber es ist ein großer Unterschied. Und es ist auch weniger als der Ethereum-Zufluss, was ein seltenes Ergebnis ist.
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