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Der amerikanische Krypto-Vermögensverwalter Bitwise behauptet, dass Bitcoin (BTC) im Jahr 2035 einen Wert von sage und schreibe 1,3 Millionen Dollar erreichen könnte. Laut dem Unternehmen werden institutionelle Adoption, die Nachfrage nach Inflationsschutz und das feste Angebot der Münze die Haupttreiber hinter diesem Wachstum sein.
In einem Bericht, der diese Woche veröffentlicht wurde, schreibt Bitwise, dass Bitcoin sich zum leistungsstärksten institutionellen Vermögenswert des kommenden Jahrzehnts entwickeln könnte. Die Prognose basiert auf einer jährlichen Wachstumsrate von 28,3 Prozent, womit die Münze traditionelle Investitionen weit übertreffen würde.
Die Erwartung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Bitcoin-Kurs bereits seit Wochen stabil über 100.000 Dollar gehandelt wird. Dieses Niveau wurde dank einer Kombination aus mehr gesetzlicher Klarheit und einem starken Anstieg der Zuflüsse von institutionellen Investoren erreicht.
Bitwise nennt drei Faktoren, die die Adoption weiter fördern werden. Erstens die Akzeptanz von Bitcoin als vollwertiges Anlageinstrument durch große Akteure. Zweitens der zunehmende Bedarf an harten Vermögenswerten in einem wirtschaftlichen Umfeld mit anhaltender Inflation. Drittens das begrenzte und vorhersehbare Angebot der Münze, das strukturelle Knappheit schafft.
Trotz der positiven Aussichten warnt Bitwise, dass Volatilität ein Merkmal des Marktes bleiben wird. Ein ruhiger Anstieg auf 1,3 Millionen Dollar wird es also nicht werden. Der bekannte vierjährige Zyklus, der historisch gesehen immer die Kursbewegungen leitete, wird laut dem Vermögensverwalter immer weniger relevant. Dennoch müssen Investoren mit starken Korrekturen rechnen.
Wichtige Risiken, die das Kursziel behindern könnten, sind laut Bitwise mögliche Änderungen in der Regulierung in großen Märkten. Zudem bleibt die relativ kurze Geschichte von Bitcoin eine Herausforderung bei der Erstellung von Langzeitprognosen. „Wir möchten auf der vorsichtigen Seite sein“, so der Bericht.
Technologische Bedrohungen wie Quantum Computing werden von Bitwise nicht ausgeschlossen, aber als Bedenken zweiter Ordnung gekennzeichnet. Damit betont das Unternehmen, dass Unsicherheiten immer eine Rolle bei der Bewertung von Bitcoin spielen werden.
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