Bitwise CIO Matt Hougan prognostiziert, dass die erfolgreiche Einführung der Spot Bitcoin ETFs in den Vereinigten Staaten in den kommenden Monaten beschleunigt wird. „Ich denke, dass in ein paar Monaten eine noch größere Welle kommt, wenn wir sehen, wie die großen Wirehouses in Schwung kommen“, sagte Matt Hougan im Gespräch mit CNBC am 29. Februar.
Die erste Welle des Kapitals stammt laut Hougan hauptsächlich von Einzelhandel, Hedgefonds und unabhängigen Finanzberatern.
Zu viel Nachfrage, zu wenig Angebot
„Was Bitcoin betrifft, so gibt es derzeit zu viel Nachfrage und zu wenig Angebot“, so der CIO von Bitwise.
Zwei der größten Wirehouses Amerikas, Merrill Lynch und Wells Fargo, stehen Gerüchten zufolge kurz davor, ihren Kunden die Spot Bitcoin ETFs anzubieten.
Derzeit sind sie jedoch nur für Kunden verfügbar, die speziell danach fragen. Daher könnten solche Entwicklungen langfristig für einen neuen Zustrom von Kapital in die Spot Bitcoin ETFs sorgen.
Morgan Stanley erwägt ebenfalls, Spot Bitcoin ETFs auf seiner Broker-Plattform anzubieten.
Hougan sagt, dass die Spot Bitcoin ETFs ein „neues Zeitalter der Preisfindung“ für Bitcoin einleiten. „Die Nachfrage-Angebot-Dynamik ist komplett umgekehrt“, so Hougan, der damit auf die Menge von Bitcoin, die Miner täglich produzieren, und die Nachfrage von den ETFs verweist.
Bitcoin-Kurs von 100.000 bis 200.000 Dollar in 2024?
Auf die Frage, wie hoch der Bitcoin-Kurs im Jahr 2024 steigen könnte, gibt Hougan eine deutlich bullishe Antwort. Ursprünglich hatte Bitwise auf einen Bitcoin von 80.000 Dollar im Jahr 2024 gesetzt, aber inzwischen spricht Hougan von Kursen, die von 100.000 bis 200.000 Dollar für dieses Jahr reichen.
Der Bitwise Bitcoin ETF (BITB) liegt mit einem Gesamtzufluss von 1,1 Milliarden Dollar an vierter Stelle im Vergleich zur Konkurrenz. Die großen Führer sind bisher BlackRock mit 7,1 Milliarden Dollar und Fidelity mit 4,7 Milliarden Dollar.
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