Bitcoin (BTC) zeigt erstmals seit 2023 ein bemerkenswertes Signal. Ein entscheidender Indikator steht kurz davor, ein sogenanntes ‚Golden Cross‘ zu bilden, ein Zeichen, das in der Vergangenheit häufig den Beginn erheblicher Kursanstiege markierte. Analysten sehen darin einen frühen Hinweis auf einen neuen Bullenmarkt.
Seltenes Signal kurz vor dem Durchbruch
Ein Golden Cross in der technischen Analyse beschreibt den Moment, in dem ein kürzeres Durchschnittssignal von unten ein längeres Durchschnittssignal durchbricht. In diesem speziellen Fall handelt es sich um das Bitcoin MVRV-Verhältnis, das die 200-Tage-EMA (exponentiell gleitender Durchschnitt) durchstößt.
Das MVRV-Verhältnis ist ein On-Chain-Indikator, der den aktuellen Marktwert von Bitcoin mit dem durchschnittlichen Preis vergleicht, zu dem alle Coins jemals gekauft wurden. Liegt das Verhältnis über 1, ist der durchschnittliche Anleger im Gewinn. Unter 1 steht der Markt kollektiv im Minus.
Die 200-Tage-EMA ist die geglättete Trendlinie der letzten 200 Tage, wobei neuere Daten stärker gewichtet werden als ältere. Sie zeigt die langfristige Marktrichtung an.
Bricht das MVRV-Verhältnis diese Linie, wächst die Rentabilität schneller als das langfristige Durchschnittsniveau. Die Stimmung ändert sich, und Verkaufsdruck weicht Kaufdruck. Analyst CW8900 bezeichnet es als ein “repräsentatives Trendwendesignal und eine bullische Indikator“.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Kurz nach dem Tiefpunkt des Bärenmarktes Ende 2022 trat ein solches MVRV Golden Cross auf und die Bitcoin Kurs stieg im ersten Quartal 2023 um 90 Prozent.
Ein zweites Cross im September 2023 ebnete den Weg für einen noch größeren Anstieg. Diese Rally dauerte bis Oktober 2025 und endete beim aktuellen Rekord von 126.000 Dollar, was einem Anstieg von etwa 400 Prozent entspricht.
Analysten erwarten eine ‚enorme Ausbruch‘
Auch andere Indikatoren deuten in dieselbe Richtung. Analyst Shib Spain beobachtet, dass Bitcoin auf dem Wochenchart eine monatelang fallende Trendlinie durchbrochen hat, unterstützt durch ein bullisches MACD-Crossover. Anders ausgedrückt: Der Abwärtsdruck der letzten Monate ist gebrochen und das Momentum dreht nach oben.
„Bitcoins großer Ausbruch steht bevor. Ein bullisches MACD-Reversal bildet sich,“ erklärt der Analyst. „Der Bullenmarkt hat gerade erst begonnen.“
Analyst Moustache verweist auf die Marktwert von Bitcoin und den RSI (ein Momentum-Indikator ähnlich dem MACD), die auf dem Monatschart an mehrjährigen Unterstützungsniveaus prallen. Dasselbe Muster zeigte sich um das Tief 2022.
„Wie schon 2022 habe ich diesen Zyklus erneut den Tiefpunkt von $BTC vorhergesagt“, schrieb er auf X. „Die Preise werden viel, viel höher gehen. Wir haben etwas Großes vor uns.“
Für einen echten Bullenmarkt muss Bitcoin jedoch noch einen Schritt weiter gehen. In früheren Zyklen war das Zurückerobern des 200-Tage-Durchschnitts der Startschuss für eine neue Aufwärtsphase. Der Kurs steht kurz davor, aber fast reicht in diesem Fall nicht aus.

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