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Der amerikanische Risikokapitalgeber Tim Draper bleibt extrem optimistisch in Bezug auf Bitcoin (BTC). In einem neuen Interview skizziert er ein Szenario, in dem der Coin auf 10 Millionen Dollar steigen könnte. Was steckt hinter dieser gewagten Prognose?
Draper ist seit Jahren ein bekennender Befürworter von Bitcoin. Trotz früherer Fehlprognosen bleibt er von der langfristigen Wertsteigerung der Kryptowährung überzeugt. In einem Podcast erläutert er, dass BTC seiner Meinung nach schrittweise auf 250.000 Dollar, dann auf 1 Million Dollar und schließlich auf 10 Millionen Dollar pro Coin steigen wird.
Angesichts des aktuellen Bitcoin Kurses von etwa 90.000 Dollar würde dies in Drapers optimistischstem Szenario einen Anstieg von über 11.000 Prozent bedeuten.
Für das erste Kursziel von 250.000 Dollar nennt Draper einen Zeitraum von sechs Monaten. Dies entspräche einem Anstieg von fast 178 Prozent.
Er führt drei Gründe für seine Prognose an: das Wachstum des globalen Netzwerks, die festen monetären Regeln von Bitcoin und das schwindende Vertrauen in Fiatwährungen wie den US-Dollar.
Nach Drapers Ansicht könnte ein BTC Kurs von 10 Millionen Dollar das Ende des Dollars als Weltreservewährung bedeuten. Er warnt, dass Fiatgeld durch die Politik der Zentralbanken und Regierungen zunehmend an Macht verliert.
Die US-Staatsverschuldung beläuft sich mittlerweile auf über 38.600 Milliarden Dollar. Gleichzeitig hat Bitcoin eine feste maximale Versorgung von 21 Millionen Coins und operiert außerhalb des Einflussbereichs der Regierungen.
Das macht BTC laut Draper attraktiv als globale Alternative. Er sieht die Kryptowährung als Technologie, die traditionelle Finanzsysteme letztlich ersetzen wird.
Draper stellte bereits zuvor die These auf, dass Bitcoin den Dollar innerhalb von zehn Jahren als dominierende Weltwährung ablösen könnte. Damit impliziert er, dass BTC bis 2035 die Marke von 10 Millionen Dollar erreichen könnte, auch wenn dies spekulativ bleibt.
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