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Donald Trumps Handelskrieg hat erneut Öl ins wirtschaftliche Feuer gegossen. Während die traditionellen Börsen ihre schlechtesten Zahlen seit Jahren verzeichneten, hielt Bitcoin (BTC) überraschend gut stand. Laut dem Krypto-Market-Maker Wintermute ist dies ein Zeichen dafür, dass die Währung widerstandsfähiger geworden ist als zuvor.
Der Bitcoin-Kurs erreichte im Januar, am Tag von Trumps Amtseinführung als Präsident der Vereinigten Staaten, ein neues Rekordhoch von über $109.000. Mit all seinen großen Plänen, das Land zur ‘Krypto-Hauptstadt’ der Welt zu machen, war die Stimmung äußerst bullish. Ironischerweise ist der Kurs in den folgenden Monaten gerade wegen Trumps Politik stark gefallen.
Durch die Einführung von Importzöllen befürchtet man ein Albtraum-Szenario aus steigender Inflation und einer Rezession. Diese Kombination sorgt für erhebliche Unruhe auf den Finanzmärkten. Bitcoin erlitt einen schweren Schlag und fiel auf das niedrigste Niveau seit dem 10. November.
Ein großer Teil des Kursgewinns, der auf Trumps Wahlsieg folgte, ist damit verpufft. Dennoch ist es – verglichen mit den traditionellen Märkten – noch relativ mild, so stellt Wintermute in einem kürzlichen Bericht fest. Der S&P 500 und Nasdaq sind auf ihren tiefsten Stand seit einem Jahr gefallen. Die Anleiherenditen stiegen sogar auf Niveaus, die wir seit 2007 nicht mehr gesehen haben.
Laut Wintermute „markiert dies eine auffällige Verschiebung im Vergleich zum historischen Verhalten in Krisensituationen.“ In der Vergangenheit waren die Verluste von Bitcoin deutlich größer als die der traditionellen Finanzindizes. Die Verschiebung deutet auf die „scheinbar zunehmende Widerstandsfähigkeit von Bitcoin inmitten makroökonomischer Turbulenzen“ hin.
Letzte Woche war sogar Bitcoins beste Woche seit der Woche des 13. Januars. Bitcoin stürzte zunächst auf ein Tief von $74.500 ab, aber nach einem beeindruckenden Comeback endete die Woche mit fast 7% im Plus.
Zunächst sorgte der ehemalige Präsident Trump für eine überraschende Wendung, indem er eine Pause von 90 Tagen bei den gegenseitigen Importzöllen ankündigte — die erhöhten Tarife, die als Vergeltungsmaßnahme eingeführt wurden. Diese Atempause soll den Ländern die Chance geben, erneut an den Verhandlungstisch zu treten. Nur der Konflikt mit China hat sich gerade weiter verschärft.
Darüber hinaus erhielt Bitcoin einen zusätzlichen Schub durch die amerikanischen Inflationszahlen vom März. Sowohl der Verbraucherpreisindex (CPI) als auch der Produzentenpreisindex (PPI) fielen niedriger aus als erwartet. Dadurch hat sich die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung deutlich erhöht.
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