In den Jahren 2024 und 2025 beobachteten wir häufig, dass Bitcoins (BTC), die mehr als ein Jahrzehnt inaktiv waren, wieder in Bewegung kamen. Dieser Trend setzt sich auch im neuen Jahr fort, mit einer uralten Bitcoin-Wal, die kürzlich alle ihre Kryptowährungen auf einmal verschoben hat.

Bitcoins 13 Jahre lang unberührt

Die Bitcoin-Wal erwarb ihre ersten digitalen Coins laut dem Analyseplattform Arkham Intelligence im Jahr 2013, als der Kurs noch bei etwa 7 Dollar pro Stück lag. Insgesamt enthielt das Wallet 909,38 BTC, was damals einen Wert von über 6.300 Dollar repräsentierte.

Anschließend hat der Besitzer sage und schreibe 13 Jahre lang seine Emotionen im Zaum gehalten, bevor er wieder aktiv wurde. In der Zwischenzeit hat er nicht nur große Kursanstiege, sondern auch gewaltige Marktkorrekturen überstanden.

Trotzdem hielt er die Coins fest. Es bleibt jedoch die Frage, ob dies eine bewusste Entscheidung war. Möglicherweise waren die Zugangsdaten bis vor Kurzem verloren gegangen.

Grund unbekannt, Ergebnis bemerkenswert

Was die Absicht der Wal mit der Verlagerung ist, bleibt unklar. Verschiedene Szenarien sind denkbar. Vielleicht handelte es sich nur um eine Verlagerung aus Sicherheitsgründen oder es war der erste Schritt, um letztendlich die Bitcoins zu verkaufen. Dies geschah letztes Jahr bereits.

Alles in allem hat sich die Entscheidung, die Kryptowährung so lange zu halten, als äußerst vorteilhaft erwiesen. Wäre der Anfangsbetrag 2013 in einen Indexfonds oder Gold investiert worden, hätte er maximal auf etwa 37.000 Dollar steigen können. Bitcoin hingegen legte seitdem um beeindruckende 13.900 Prozent zu, was dem aktuellen Besitz einen Gesamtwert von etwa 85 Millionen Dollar verleiht.

Angst vor Quantencomputern

Ein aufkommendes Thema, das Bitcoin-Wale möglicherweise besorgt macht, ist die Ankunft von Quantencomputern. Man befürchtet, dass, sollten diese speziellen Geräte tatsächlich gebaut werden können, alte Bitcoin-Wallets gefährdet sein könnten.

Diese Computer könnten rechnerisch so stark sein, dass sie einen Hack auf die sogenannte „elliptic-curve signature“ durchführen könnten. Dies ist eine verschlüsselte Bestätigung, dass jemand mit seinem privaten Schlüssel die Transaktion genehmigt hat. Letztlich könnten sich auf diese Weise Kriminelle Zugang zu den Wallets verschaffen und Bitcoins stehlen.

Als Reaktion darauf könnten viele alte Bitcoin-Wale ihre Token auf neuere und besser gesicherte Wallets verlagern. Obwohl der tatsächliche Bau dieser Computer noch Jahre entfernt erscheint, will man natürlich nicht abwarten, bis es so weit ist.

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