Die Spannung rund um Bitcoin (BTC) steigt. Laut Analyst Ali Martinez steht die Coin kurz vor einer erheblichen Bewegung. Es geht um einen Sprung von bis zu fünfzehn Prozent, nach oben oder unten. Und das, obwohl Bitcoin seit Wochen unter der Marke von 70.000 Dollar verharrt.

Kurs nähert sich entscheidendem Wendepunkt

Martinez beobachtet, dass sich der Kurs in einem klassischen Muster festsetzt. In einem Beitrag auf X erklärt er, dass sich Bitcoin innerhalb eines symmetrischen Dreiecks bewegt. Das klingt technisch, bedeutet aber Folgendes: Die Hochs werden niedriger, die Tiefs höher. Der Abstand zwischen diesen beiden Punkten wird immer kleiner.

Ein solches Muster deutet oft auf einen großen Ausbruch hin. Der Kurs baut Spannung auf. Und wenn diese Spannung sich entlädt, könnte Bitcoin plötzlich auf 78.000 Dollar steigen. Aber auch das Gegenteil ist möglich. Fällt die Coin unter die untere Unterstützungslinie, droht ein Rückgang auf 58.000 Dollar.

BTC-Kurs bleibt unter 70.000 Dollar

Seit Anfang 2026 hat BTC über zwanzig Prozent an Wert verloren. Allein im Februar sank die Coin um etwa achtundzwanzig Prozent. Jeder Versuch, über der Marke von 70.000 Dollar zu bleiben, endete mit einem Rückfall in Richtung der mittleren 60.000 Dollar.

Auch auf dem Derivatemarkt nimmt der Druck zu. Das Open Interest ist seit dem Höchststand im Oktober um 55 Prozent gesunken. Dies deutet auf eine der heftigsten Phasen des Abbaus von Hebelpositionen in der jüngeren Geschichte hin. Die sogenannten Funding Rates sind inzwischen negativ. Früher in diesem Monat wurden Milliarden an Hebelpositionen liquidiert.

Fragiles Sentiment auf dem Kryptomarkt

Das Sentiment auf dem Kryptomarkt ist in den letzten Wochen extrem fragil geworden. Jedes Mal, wenn die Aktienmärkte einen Rückschlag erleiden, fällt der Bitcoin-Kurs oft doppelt so stark. Aber sobald die Börsen sich erholen, bleibt BTC auffallend genug zurück.

Diese ungleiche Reaktion macht Investoren nervös. Anstatt Widerstandskraft zeigt der Markt vor allem Verwundbarkeit. Einige sprechen bereits von einem beginnenden Kryptowinter, einer langen Phase niedriger Preise und nachlassenden Interesses.

Die große Frage ist nun: Kann sich Bitcoin noch erholen oder stehen wir erst am Anfang von mehr Schmerzen?

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