Anstatt des sicheren digitalen Goldes, auf das viele Investoren gehofft hatten, verhält sich Bitcoin (BTC) zunehmend wie ein Thermometer für die Risikobereitschaft auf den Finanzmärkten. Während Gold in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen umarmt wird, folgt Bitcoin eher den Bewegungen von Währungspaaren, die für Risiken empfindlich sind.
Starke Korrelationen geben neue Einblicke in Bitcoins Rolle
Bitcoin zeigt eine starke Korrelation mit AUD/JPY, einem Wechselkurs, der oft verwendet wird, um das globale Risikoklima zu messen. Der Australische Dollar, verbunden mit dem Export von Rohstoffen und daher zyklischer Natur, steigt bei Optimismus. Der Japanische Yen, mit seinem Status als sicherer Hafen, gewinnt gerade bei Unruhen an Stärke.
Bitcoin scheint sich mühelos in diese Dynamik einzufügen. Seit Ende Februar ist die Korrelation mit AUD/JPY auf 0,80 gestiegen, ein Niveau, das auf eine starke gemeinsame Kursbewegung hinweist. Gleichzeitig fiel die Korrelation mit Gold auf -0,80, wodurch sich Bitcoin also gerade in entgegengesetzter Richtung zum Edelmetall bewegt.
Anstatt eines Zufluchtsorts in turbulenten Zeiten entwickelt sich Bitcoin also zunehmend als Risikoanlage. Das Verhalten der Investoren bestätigt dieses Bild: Bei Spannungen auf der Weltbühne sinkt das Interesse an Bitcoin, während es gerade an Boden gewinnt, wenn die Märkte etwas mehr Mut zeigen.
Handelskrieg legt wahre Natur von Bitcoin offen
Der aktuelle Handelskrieg unter Präsident Trump hat diese Bewegungen weiter offengelegt. Die Eskalation der Tarife zwischen den Vereinigten Staaten und China hat zu erneuter Unsicherheit über wirtschaftliches Wachstum und Inflation geführt. Die Reaktion von Bitcoin darauf passt mehr zu den Aktienmärkten als zu klassischen sicheren Häfen.
Was dies vor allem deutlich macht, ist, dass Bitcoin sich weniger von seinem Narrativ als ‘Store of Value’ leiten lässt und mehr mit der Windrichtung des Investorenvertrauens mitgeht. Für FX-Händler ist das keine Überraschung: Sie verfolgen Bitcoin schon länger als eine alternative Barometer für Risikobereitschaft, vergleichbar mit der Rolle von AUD/JPY.
Die Erwartung, dass sich Bitcoin zu digitalem Gold entwickeln würde, scheint damit in den Hintergrund gerückt. Die harten Daten weisen auf eine andere Realität hin. Wer Bitcoin verfolgt, sieht derzeit keine Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheit, sondern eher ein Instrument, das in Zeiten von Wachstum und risikosuchendem Verhalten floriert.
Sichern Sie sich jetzt den 20 € Bonus – nur für kurze Zeit mit Bitvavo powered by Hyphe
Nutzen Sie die einzigartige Zusammenarbeit zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe, indem Sie Ihr Konto über die Schaltfläche unten eröffnen. Zahlen Sie nur 20€ ein und erhalten Sie sofort 20€ gratis. Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang ohne Gebühren auf Ihre ersten €10.000 an Transaktionen. Diese Aktion ist zeitlich begrenzt – also nutzen Sie sie jetzt!
Eröffnen Sie Ihr Konto und sichern Sie sich 20€ Bonus.
Verpassen Sie nicht die Chance, direkt von der wachsenden Welt der Kryptowährungen zu profitieren!
Milliardär: Bitcoin ist besser gegen Quantencomputer geschützt als Banken
Häufig heißt es, Bitcoin sei anfällig für Quantencomputer, doch laut diesem Milliardär sind Banken weitaus anfälliger.
Robert Kiyosaki warnt: Die meisten Investoren begehen diesen großen Fehler
Robert Kiyosaki erklärt, dass viele Investoren glauben, diversifiziert zu sein, tatsächlich aber über ETFs ‚Scheinvermögen‘ halten.
Die Woche, in der Bitcoin fast einbrach und rechtzeitig gerettet wurde
Bitcoin erlebte die schwerste Woche seit Monaten, wurde aber in letzter Minute durch positive Makronachrichten gerettet.
Meistgelesen
XRP-Investoren verkaufen verstärkt mit Verlust – ein positives Zeichen
XRP-Investoren verkaufen zunehmend mit Verlust, ein Signal, das laut On-Chain-Daten häufig in der Nähe von Tiefpunkten auftritt.
Krypto Update: Bitcoin-Kurs fällt nach dramatischer Iran-Entscheidung
Der Bitcoin-Kurs ist um mehrere Prozent gesunken nach dem Verkauf von Strategy und sehr schlechten Nachrichten über den Iran-Krieg. Das ist wichtig zu wissen.
Cathie Wood sagt Bitcoin-Kurs von mindestens 750.000 US-Dollar bis 2030 voraus
Generationsübergreifende Vermögensübertragungen, Zuflüsse von Pensionsfonds und instabile Fiat-Währungen werden laut Wood den Bitcoin-Kurs in die Höhe treiben.
