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Eine entscheidende Woche für die Finanzmärkte beginnt unerwartet ruhig. Während sich Anleger auf eine mögliche Eskalation zwischen den USA und Iran vorbereitet hatten, zeichnet sich nun eine vorübergehende Entspannung ab.
US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass die Gespräche mit Iran „produktiv“ verlaufen sind und militärische Angriffe vorerst verschoben werden. Diese Ankündigung zeigt sofort Wirkung: Der Ölpreis fällt stark und der Bitcoin-Kurs kann sich erholen.
Dennoch bleibt die Situation fragil. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob diese Ruhe von Dauer ist, während wichtige Wirtschaftsdaten zusätzliche Impulse geben.
Zunächst stand alles im Zeichen von Trumps 48-Stunden-Ultimatum an Iran zur Straße von Hormus. Doch kurz davor wählte das Weiße Haus einen anderen Weg. Trump erklärte, dass die Gespräche mit Iran konstruktiv verlaufen und erteilte den Befehl, Angriffe auf iranische Energieinfrastrukturen vorerst auszusetzen. Damit ist das Szenario einer akuten Eskalation vorerst vom Tisch, doch bleibt die Lage äußerst instabil.

Die erste Marktreaktion ist deutlich: Der Ölpreis gab am Montag um etwa acht Prozent nach, da Händler das Risiko einer unmittelbaren Störung der Energieversorgung aus der Region geringer einschätzen. Am Dienstag eröffnen die europäischen Märkte also nicht mit den Folgen eines Angriffs, sondern mit der Verarbeitung einer unerwarteten diplomatischen Wende.
Gleichzeitig wird der S&P Global Services PMI für März veröffentlicht. Dieser Index gilt weiterhin als wichtiger Indikator für den amerikanischen Dienstleistungssektor. Ein enttäuschendes Ergebnis könnte die Aufmerksamkeit schnell von geopolitischen zu Wachstums- und Stagflationssorgen verlagern.
Am Mittwoch werden die US-Rohölbestände bekannt gegeben. In einer normalen Woche wären dies Routinedaten, doch in der aktuellen Situation kann jede Veränderung der Bestände die Märkte bewegen. Da die unmittelbare Kriegsgefahr etwas abgenommen hat, könnte diese Zahl entscheidend sein, um zu bestimmen, ob der Ölmarkt weiterhin angespannt ist oder etwas Entlastung erfährt.
Ein unerwarteter Rückgang der Bestände könnte den Ölpreis erneut ansteigen lassen. Ein Anstieg könnte hingegen bestätigen, dass der Markt vorübergehend etwas Entspannung erfährt.
Am Donnerstag werden die wöchentlichen Initial Jobless Claims veröffentlicht. Diese Zahl ist in den letzten Wochen allmählich gestiegen und wird zunehmend als Frühindikator für Schwächen auf dem Arbeitsmarkt beobachtet. Wenn Unternehmen aufgrund hoher Energiepreise und geopolitischer Unsicherheiten vorsichtiger werden, zeigt sich das oft zuerst in diesen Daten.
Die Woche endet mit wichtigen Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen und den Inflationserwartungen der Universität von Michigan. Das Vertrauen steht seit Monaten unter Druck und könnte sich durch die stark gestiegenen Kraftstoffpreise weiter verschlechtern. In einigen Teilen der USA liegen diese mittlerweile auf dem höchsten Niveau seit 2022.
Mindestens genauso wichtig sind die Inflationserwartungen. Wenn Verbraucher erwarten, dass die Preise weiter steigen, hat das direkte Auswirkungen auf die Politik der Federal Reserve.
Hohe Inflationserwartungen machen Zinssenkungen weniger wahrscheinlich und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen länger hoch bleiben oder sogar später in diesem Jahr erneut angehoben werden.
Der Bitcoin-Kurs bleibt anfällig. Die ETFs verzeichnen nun Abflüsse. Die Korrelation mit Aktien ist zurückgekehrt. Und das technische Bild ist fragil, mit 66.000-68.000 Dollar als entscheidender Unterstützung.
Der Unterschied zu früher ist, dass der Markt in dieser Woche nicht mehr von einem unmittelbaren Kriegsszenario ausgeht, sondern von einer vorübergehenden Deeskalation. Das gibt Bitcoin etwas mehr Spielraum für eine Erholung. Sollte die diplomatische Öffnung Bestand haben und die Makrodaten nicht enttäuschen, bleibt eine Aufwärtsbewegung Richtung 73.000 bis 75.000 Dollar möglich.
Gleichzeitig ist das Risiko nicht verschwunden. Die amerikanische Pause dauert fünf Tage. Sollten die Gespräche dennoch scheitern, könnte sich die Risikostimmung schnell wieder verschlechtern.
Der Ölpreis ist nach wie vor das direkteste Opfer der Entwicklungen rund um Iran und die Straße von Hormus. Das Basisszenario hat sich jedoch verändert. Anstatt eines sofortigen Angriffs und eines Preissprungs auf 120 bis 130 Dollar sieht der Markt vorerst Raum für eine Beruhigung. Am Montag stürzten die Ölpreise nach Trumps Ankündigung ab.
Dennoch bleibt Öl extrem sensibel für jedes neue Signal aus der Region. Sollten die Gespräche scheitern oder die Spannungen erneut zunehmen, könnte der Preis schnell wieder steigen. Bei weiterer Deeskalation könnte Öl jedoch weiter nachgeben.
Gold und Silber sind diese Woche stark abhängig von derselben Hauptfrage. Sollte die diplomatische Pause Bestand haben, könnte die Nachfrage nach sicheren Häfen weiter abnehmen. Sollte die Unruhe zurückkehren, wird die Flucht in den Schutz wahrscheinlich erneut zunehmen.
Die Woche wird also weiterhin vom Nahen Osten bestimmt, allerdings nicht mehr von einem ablaufenden Ultimatum. Die Hauptfrage ist nun, ob Trumps plötzliche Kehrtwende der Beginn einer echten Entspannung ist oder nur ein kurzes Aufschieben eines viel größeren Konflikts.
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