Die Bitcoin-Kurs fällt rasant, seit Donald Trump das Amt des US-Präsidenten übernommen hat. Sein Amtsantritt am 20. Januar begann mit einem Allzeithoch von 109.000 Dollar, doch mittlerweile ist der Kurs auf 84.000 Dollar gesunken.
Trotzdem gibt es Analysten, die noch tiefere Rückgänge erwarten und ein Kursziel von 74.000 Dollar für Bitcoin ins Auge fassen.
Kann Bitcoin wirklich auf 74.000 Dollar fallen?
Auf dem Höhepunkt der Korrektur fiel Bitcoin sogar auf 82.256 Dollar, bevor die Kryptowährung wieder Käufer fand. Neue Daten deuten jedoch darauf hin, dass der Kurs theoretisch noch weiter sinken könnte.
Der bekannte Analyst Scott Melker veröffentlichte eine Grafik, die zeigt, dass der Relative Strength Index (RSI) weiterhin auf einem niedrigen Niveau liegt, während der Bitcoin-Kurs weiter fällt.

Er sieht die Möglichkeit einer bullischen Divergenz, bei der der RSI zu steigen beginnt, während der Bitcoin-Kurs weiter fällt. Das ist normalerweise ein positives Signal, doch derzeit gibt es dafür noch keine klaren Anzeichen.
Laut dem Datenanbieter Velo erlebte Bitcoin die schlechteste Drei-Tages-Serie seit 2022, während gleichzeitig Milliarden Dollar aus Bitcoin-ETFs abflossen.

Nicht nur Bitcoin in Schwierigkeiten
Nicht nur Bitcoin steht derzeit unter Druck. Auch der US-amerikanische Aktienmarkt wurde von einer Verkaufswelle getroffen.
So fiel der S&P 500, nachdem Präsident Donald Trump Importzölle von 25 % für die Europäische Union angekündigt hatte. Zudem verschickte seine Regierung eine Mitteilung an verschiedene Bundesbehörden mit Anweisungen für Massenentlassungen.

Während einige diese Situation als eine „riesige Kaufgelegenheit“ für Bitcoin betrachten, gibt es andere, die glauben, dass die heftigsten Verkäufe noch bevorstehen.
Colin Talks Crypto hält es für möglich, dass Bitcoin auf 80.000 oder sogar bis auf 71.000 Dollar fällt.
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