Am 17. Januar haben Bitcoin-Miner eine Rekordmenge ihrer Kryptowährungsreserven verkauft, wobei sie an einem Tag über 10.000 Bitcoin abgebaut haben. Dies markiert den größten täglichen Rückgang der Mining-Reserven seit über einem Jahr, laut Daten des On-Chain-Analytik-Anbieters CryptoQuant.
Rückgang der Bitcoin-Reserven
Dieser massive Verkauf führte zu einem Rückgang der Bitcoin-Reserven um 10.233 BTC, was bei den aktuellen Marktpreisen einem Wert von etwa 450 Millionen Dollar entspricht. Das Muster der Akkumulation und des Verkaufs durch Miner ist nicht neu. Ein Bericht von Bitfinex aus dem Jahr 2023 enthüllte, dass Miner seit Mitte 2023 damit begonnen haben, Bitcoin zu akkumulieren, als sowohl die Preise als auch die Rentabilität niedriger waren.
Der jüngste Anstieg der Preise und der Rentabilität hat jedoch zu einer Verschiebung in die Verkaufsphase durch die Miner geführt. Historisch gesehen verkaufen sie ihre Münzen, um Cashflow zu generieren oder um von höheren Preisen während Marktrallys zu profitieren. In den letzten Tagen schwankte der Preis von Bitcoin zwischen 42.000 und 43.000 Dollar.
Darüber hinaus zeigten die Daten, dass die Reserven der Bitcoin-Miner mit 1,83 Millionen Münzen auf ihrem niedrigsten Stand seit Juli 2021 sind, was einem Wert von etwa 78 Milliarden Dollar entspricht. Trotz des jüngsten Rückgangs sind die BTC-Reserven der Miner in den letzten zwölf Monaten um 22.800 BTC gesunken, aber die Gesamtreservenzahl ist seit Anfang 2021 relativ stabil geblieben.
Anstieg des MPI vor der Verkaufswelle
Vor dieser Verkaufswelle stieg der Bitcoin Miners’ Position Index (MPI), ein Indikator, der das Verhältnis zwischen dem Gesamtabfluss der Miner und dem gleitenden Jahresdurchschnitt des Gesamtabflusses misst, was auf einen bevorstehenden Verkauf hindeutete.
In der Zwischenzeit bereiten sich Bitcoin-Mining-Unternehmen wie Riot, TeraWulf und CleanSpark auf die Kostensteigerungen vor, die nach der BTC-Halbierung im April oder Mai erwartet werden, laut einem Bericht von Cointelegraph vom 14. Januar. Auch die durchschnittlichen Hash-Raten sind laut Bitinfocharts auf das niedrigste Niveau seit Oktober gesunken, rund um 400 Exahashes pro Sekunde.
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