Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Ökonom Eugene Fama hat eine starke Aussage über Bitcoin (BTC) gemacht. Laut Fama wird die weltweit größte Kryptowährung innerhalb von zehn Jahren vollständig an Wert verlieren. Sein Argument? Bitcoin habe seiner Meinung nach keinen intrinsischen Wert und funktioniere nicht als stabiles Tauschmittel. Diese Behauptung stellte er in einem Podcast auf.
BTC ist als Finanzsystem „nicht tragfähig“
In einem Interview mit dem Podcast Capitalisn’t erklärte Fama, dass Bitcoin zum Scheitern verurteilt sei. Er verweist auf die immense Rechenleistung, die erforderlich ist, um ein Finanzsystem auf der Grundlage der Blockchain-Technologie zu betreiben. Dies sei seiner Meinung nach langfristig nicht nachhaltig. Darüber hinaus zeigt laut Fama alles, was wir über die Geldtheorie wissen, dass Kryptowährungen einfach nicht überleben können.
„Kryptowährungen verstoßen gegen alle Regeln eines Tauschmittels. Sie haben keinen stabilen Wert, und ihre Kaufkraft schwankt ständig. Ein solches System kann nicht bestehen.“
Viele Bitcoin-Befürworter betrachten die Kryptowährung nicht als alltägliches Zahlungsmittel, sondern eher als „digitales Gold“ und als Inflationsschutz. Fama zeigt sich jedoch von diesem Argument unbeeindruckt. Seiner Meinung nach sei Bitcoin nichts weiter als ein spekulatives Objekt ohne praktischen Nutzen.
„Bitcoin ist Luft, eigentlich nicht einmal Luft“
Famas Kritik geht über die Stabilität von Bitcoin hinaus. Er behauptet, dass die Kryptowährung nur dann einen Wert habe, solange die Menschen daran glauben. „Wenn es keinen Nutzen hat, ist es einfach nur Papier. Nein, eigentlich nicht einmal Papier – es ist Luft, eigentlich nicht einmal Luft“, so der Ökonom.
Trotz seiner negativen Prognose bleibt Bitcoin an der Spitze der Finanzmärkte. Derzeit liegt der BTC-Preis bei etwa 97.000 $, mit einer Marktkapitalisierung von 1,91 Billionen $, was ihn zum siebtgrößten Vermögenswert der Welt macht.
Eine Blase, die platzen wird?
Wann genau Bitcoin zusammenbrechen wird, wagt Fama nicht zu sagen. „Ich hoffe, dass es zusammenbricht, aber ich kann es nicht vorhersagen. Wenn Bitcoin weiter besteht, müssen wir die gesamte Geldtheorie überdenken. Vielleicht ist das jetzt schon notwendig“, erklärt er.
Fama ist überzeugt, dass die Bitcoin-Blase innerhalb von zehn Jahren platzen wird. Die Bitcoin-Community dürfte sich jedoch wenig um Famas Worte scheren. Er ist nicht der Erste, der Kritik äußert, und er wird sicherlich nicht der Letzte sein.
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