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Seit Längerem läuft es für Bitcoin (BTC) nicht rund. Der Juni könnte nun zum schwächsten Monat seit dem vorangegangenen Bärenmarkt von 2022 werden. Der Kurs ist um rund 20 Prozent auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren gefallen. Die zentrale Frage lautet, was im kommenden Monat von der Kryptowährung zu erwarten ist.
Der orangefarbene Coin notiert derzeit bei knapp 59.000 Dollar. Anfang Juni lag der Kurs noch über 73.000 Dollar, damit sind fast 15.000 Dollar verloren gegangen. Das entspricht einem Minus von mehr als 20 Prozent.
Damit ist es der verlustreichste Monat des Bärenmarkts, der im Oktober begann. Mehr noch: Es ist der schwächste Monat seit genau vier Jahren.
Im Juni 2022 brach der Kurs nach dem Zusammenbruch des Terra-Ökosystems um 37 Prozent ein. Der Crash riss damals eine ganze Reihe von Kryptoplattformen mit in die Tiefe.
Die Parallelen zu jener Phase häufen sich. Bitcoin fiel nun erneut deutlich unter den 50-Monats-Durchschnitt, ein Niveau, das in früheren Zyklen häufig den Beginn einer Bodenbildung markierte.

Analyst Jelle hat aufgezeigt, was eine weitere Wiederholung des Jahres 2022 für die kommenden Monate bedeuten würde.
Ein Blick auf die monatlichen Bitcoin-Renditen zeigt ein auffälliges Muster: Auf einen roten Juni folgte bislang stets ein grüner Juli.

Nach den deutlichen Verlusten von 2018 (-14,62 Prozent) und 2022 (-37,28 Prozent) erlebten Anleger im Juli jeweils eine kräftige Erholung. 2018 stand ein Plus von 20,96 Prozent zu Buche, 2022 waren es 16,8 Prozent.
Jelles Szenario geht von einer Ablehnung am Widerstand um 68.000 Dollar aus. Vom aktuellen Niveau aus hätte Bitcoin damit noch rund 16 Prozent Spielraum nach oben.
Die Puzzleteile scheinen zusammenzupassen. Doch Bitcoin hat die Angewohnheit, die Mehrheit auf dem falschen Fuß zu erwischen. Eine Garantie für diesen Verlauf ist das also keineswegs.
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