Obwohl der Bitcoin-Kurs derzeit enorm in Schwierigkeiten steckt, gilt das nicht für die Blockchain. Dort wurden am 9. September über 700.000 neue Adressen hinzugefügt, was den höchsten Stand seit dem 14. Dezember 2017 markiert. Damals wurden an einem Tag 800.180 neue Adressen generiert.
Das war natürlich während des Bullenmarktes, der den Bitcoin-Kurs schließlich auf 20.000 Dollar steigen ließ.
Jetzt keine Bullenmarktphase
2017 geschah es während einer Bullenmarktphase und jetzt sehen wir es zu einem Zeitpunkt, an dem die Menschen das Vertrauen in Bitcoin zu verlieren scheinen. In dieser Hinsicht ist es sehr interessant zu sehen, dass die Anzahl der neuen Adressen am 9. September 2023 enorm zugenommen hat.
Auch heute erlebt Bitcoin erneut einen schmerzhaften Rückgang und der Kurs steht bei 25.158 Dollar. Damit rückt die Marke von 24.800 Dollar, die von vielen Analysten als wichtige Kursgrenze markiert wurde, immer näher für Bitcoin.
Wenn wir dort die Unterstützung verlieren und durchbrechen, könnte es leicht passieren, dass wir einen weiteren Abwärtstrend erleben. Lassen wir also hoffen, dass Bitcoin dieses Kursniveau zumindest halten kann.
Dennoch bullishe Signale
Trotz der bearishen Kursbewegung von Bitcoin erhalten wir dennoch bullishe Signale aus fundamentaler Perspektive. Unter anderem schwanken die Hashrate und der Schwierigkeitsgrad des Bitcoin-Minings in der Nähe ihrer Allzeit-Hochs.
Außerdem können Miner immer mehr Transaktionsgebühren als Umsatz verbuchen. Vor einigen Tagen meldete Glassnode (siehe obiger Tweet), dass der Umsatz der Miner aus Transaktionsgebühren einen neuen Monatshöchststand von 2.842 Prozent erreicht hat.
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